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WYSIWYG-HTML-Editor für eigene Webapplikationen

CKeditor 3.0 erschienen. Der freie WYSIWYG-HTML-Editor FCKeditor hat einen neuen Namen bekommen und ist in Version 3.0 erschienen. Die neue Version ist schneller geworden und barrierefrei nutzbar.
/ Andreas Donath
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Der CKEditor(öffnet im neuen Fenster) wird vor allem von Webentwicklern eingesetzt, die komplexe Texteingabefelder nutzen. Für die Dokumentation wurde eine eigene Website(öffnet im neuen Fenster) geschaffen.

Beim Einsatz eines WYSIWYG-HTML-Editors können die Benutzer ähnlich wie in Word schreiben und Formatierungen, Tabellen, Bilder und Farben verwenden. Das Ergebnis ist im Hintergrund zwar HTML-Code, doch davon sieht der Anwender nichts. Für ihn sieht die Oberfläche wie ein Texteditor mit WYSIWYG-Ansicht aus.

Der Hersteller(öffnet im neuen Fenster) teilte mit, dass der CKEditor kompatibel mit dem Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari und Opera ist. Die Entwickler heben hervor, dass die Javascript-Anwendung auch noch mit dem alten Internet Explorer 6 läuft. Der Code soll gegenüber der Vorversion komplett neu geschrieben worden sein.

Die Steuerung des CKEditors(öffnet im neuen Fenster) ist komplett über die Tastatur möglich und barrierefrei nach W3C WCAG und dem US-Richtliniensatz 508. Die Interface-Farben können vom Entwickler angepasst werden. Außerdem sind Skins und mehrere Benutzersprachen, darunter Deutsch, verfügbar.

Der CKeditor wird unter der GPL(öffnet im neuen Fenster) , LGPL(öffnet im neuen Fenster) und MPL(öffnet im neuen Fenster) lizenziert und kostenlos abgegeben. Für kommerzielle Projekte, die mit diesen Lizenzen nicht arbeiten können, wurde noch eine CKSource Closed Distribution License(öffnet im neuen Fenster) entwickelt. Wird der CKEditor darüber lizenziert, kostet er je nach Anwendungszweck eine Gebühr. Dafür wird auch Support geleistet.

Der Name "FCKeditor" wurde aufgrund sprachlicher Verwirrungen vor allem in englischsprachigen Ländern geändert, obwohl er die Initialen des Programmierers Frederico Caldeira Knabben beinhaltete. Gleichzeitig erinnert der Programmname aber an eines der am häufigsten im Englischen verwendeten Schimpfwörter.


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