Glass - Tischtelefon mit Touchscreen und Android

Plattform von Cloud Telecomputers setzt auf Googles Betriebssystem

Cloud Telecomputers will mit Glass eine Plattform für Tischtelefone mit Touchscreen etablieren, die auf Googles Betriebssystem Android aufsetzt. Vertrieben werden die Geräte über Anbieter von VoIP-Telefonanlagen. Aber auch die Plattform als solche kann lizenziert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die erste Hardware-Implementierung der Glass-Plattform kommt in Form eines Tischtelefons mit einem 8-Zoll-Display, das eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln bei einer Farbtiefe von 24 Bit zeigt. Bedient wird es per Touchscreen.

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Zur Kommunikation sind ein herkömmlicher Telefonhörer und eine Freisprecheinrichtung integriert. Abgewickelt wird die Kommunikation per VoIP oder eine herkömmliche Telefonleitung. Optional sollen sich auch auch GSM- und Wimax-Modems integrieren lassen.

 

Im Inneren arbeiten zwei Prozessoren: Zum einen ist das ein OMAP-Prozessor von Texas Instruments, an den USB, Bluetooth und das Display gebunden sind. Auf diesem laufen die Applikationen und das GUI. Zum anderen ist das ein nicht näher bezeichneter Chip, der die Kommunikation via VoIP abwickelt. An ihn sind Ethernet, Telefonleitung, Lautsprecher und Telefonhörer angebunden.

Auch die Telefonapplikation teilt Cloud Telecomputers auf beide Chips auf: Auf dem VoIP-Prozessor läuft ein Telefonserver, der über TCP/IP angesprochen werden kann, um beispielsweise Telefonate einzuleiten - unabhängig vom Applikationsprozessor. Auf Letzterem läuft ein Telefonclient, der mit dem Server kommuniziert und in Android eingebunden ist.

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Dabei stehen beispielsweise Applikationen wie Screensharing, Visual-Voicemail, Sprachnotizen und eine Integration in Salesforce zur Verfügung. Vermarkten will Cloud Telecomputers seine Plattform über Anbieter von VoIP-Telefonanlagen, entweder komplett mit Hardware oder die Software in Lizenz, wobei andere Anbieter diese den eigenen Wünschen anpassen können. Zu den Geldgebern das Unternehmens gehören prominente Namen wie der ehemalige Motorola-Chef Ed Zander und Rolm-Gründer Ken Oshman.

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