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Bärenroboter unterstützt das Militär

Serviceroboter rettet Menschen und transportiert schwere Gegenstände

Der Battlefield Extraction-Assist Robot (Bear) ist ein Roboter, der für den Rettungs- und Katastropheneinsatz entwickelt worden ist. Er gleicht einem Roboter aus der Spielzeugabteilung, ist aber sehr wendig und kann schwere Gewichte heben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die MIT-Ausgründung Vecna Robotics hat einen ferngesteuerten, multifunktionalen Serviceroboter für das Militär entwickelt. Der Battlefield Extraction-Assist Robot, kurz Bear, soll beim Bergen von Menschen und Gegenständen behilflich sein. Der Roboter soll nicht nur dem Militär, sondern auch zivilen Rettern und der Polizei zur Verfügung stehen.

 

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Der Roboter scheint der Spielzeugabteilung eines Warenhauses entsprungen: Kopf und Körper sehen nach einer Mischung aus Schmusekatze und Knuddelbär aus, die versehentlich mit Tarnfarben lackiert wurde und auf dem Rücken eine unförmige technische Ausrüstung trägt.

Roboter stemmt über 200 kg

Was der Roboter leistet, hat mit Spielzeug indes wenig zu tun: Der von Vecna Robotics entwickelte Roboter Bear soll Verletzte bergen oder Gefahrengut räumen. Der Körper der aktuellen neunten Generation des Roboters ist überaus robust, so dass ihm sogar Feuer nicht viel anhaben kann. Mit seinen Armen soll er Gegenstände mit einem Gewicht von über 200 kg heben können.

Er bewegt sich auf vier Raupenketten, von denen je zwei miteinander verbunden sind. Damit könne er überall hingehen, wo ein Mensch auch hinkomme, verspricht Hersteller Vecna: "draußen oder drinnen, treppauf und treppab, durch unwegsames Gelände oder in Katastrophengebieten". Der Roboter kann sich sogar auf die Umlenkrollen seiner Ketten aufrichten, als ob er auf zwei Beinen stünde. Dabei steht er so sicher, dass er noch schwere Gewichte stemmen kann.

Bärenroboter für Rettungseinsätze

Das Äußere ist seinem ursprünglichen Einsatzzweck geschuldet: Der Bärenroboter ist im Auftrag des US Army Medical Research and Material Command (USAMRMC) für die Rettung von Verletzen auf dem Schlachtfeld oder in Katastropheneinsätzen wie etwa eingestürzten Gebäuden entwickelt worden. Der Verletzte soll jedoch nicht vom Aussehen seines robotischen Retters erschreckt werden, erklärt Vecna.

Inzwischen habe sich das Einsatzspektrum ohnehin erweitert. So könne der Roboter, da er gegen viele für den Menschen bedrohliche Stoffe immun sei, nach chemischen, biologischen oder nuklearen Unfällen bei der Suche nach Opfern oder für die Räumung eingesetzt werden. Außerdem könne er Patienten in Krankenhäuser transportieren oder Waren in einem Lagerhaus.

Künftige Generationen sollen über Sensoren für biologische und chemische Schadstoffe verfügen. Außerdem will Vecna den derzeit ferngelenkten zu einem halbautonomen Roboter weiterentwickeln.



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schnee-henry 25. Aug 2009

ja. oder vielleicht ein paar großer weicher silikonbrüste zum dran anschmiegen. im...

MartinP 25. Aug 2009

Ich glaube nicht, daß diese Ähnlichkeit technisch zwingend war. Ich denke, das gutes...

Tadam 25. Aug 2009

Wie wär's mit einer Staffel Futurama ?

Nr. 5 25. Aug 2009

Ich denke mehr dazu braucht man nicht zu sagen.

albern 24. Aug 2009

Freibier für alle könnte gleichzeitig auch die Lösung vieler Konflikte sein. Dieser...


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