Abo
  • Services:

Bärenroboter unterstützt das Militär

Serviceroboter rettet Menschen und transportiert schwere Gegenstände

Der Battlefield Extraction-Assist Robot (Bear) ist ein Roboter, der für den Rettungs- und Katastropheneinsatz entwickelt worden ist. Er gleicht einem Roboter aus der Spielzeugabteilung, ist aber sehr wendig und kann schwere Gewichte heben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die MIT-Ausgründung Vecna Robotics hat einen ferngesteuerten, multifunktionalen Serviceroboter für das Militär entwickelt. Der Battlefield Extraction-Assist Robot, kurz Bear, soll beim Bergen von Menschen und Gegenständen behilflich sein. Der Roboter soll nicht nur dem Militär, sondern auch zivilen Rettern und der Polizei zur Verfügung stehen.

 

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Flensburg
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Der Roboter scheint der Spielzeugabteilung eines Warenhauses entsprungen: Kopf und Körper sehen nach einer Mischung aus Schmusekatze und Knuddelbär aus, die versehentlich mit Tarnfarben lackiert wurde und auf dem Rücken eine unförmige technische Ausrüstung trägt.

Roboter stemmt über 200 kg

Was der Roboter leistet, hat mit Spielzeug indes wenig zu tun: Der von Vecna Robotics entwickelte Roboter Bear soll Verletzte bergen oder Gefahrengut räumen. Der Körper der aktuellen neunten Generation des Roboters ist überaus robust, so dass ihm sogar Feuer nicht viel anhaben kann. Mit seinen Armen soll er Gegenstände mit einem Gewicht von über 200 kg heben können.

Er bewegt sich auf vier Raupenketten, von denen je zwei miteinander verbunden sind. Damit könne er überall hingehen, wo ein Mensch auch hinkomme, verspricht Hersteller Vecna: "draußen oder drinnen, treppauf und treppab, durch unwegsames Gelände oder in Katastrophengebieten". Der Roboter kann sich sogar auf die Umlenkrollen seiner Ketten aufrichten, als ob er auf zwei Beinen stünde. Dabei steht er so sicher, dass er noch schwere Gewichte stemmen kann.

Bärenroboter für Rettungseinsätze

Das Äußere ist seinem ursprünglichen Einsatzzweck geschuldet: Der Bärenroboter ist im Auftrag des US Army Medical Research and Material Command (USAMRMC) für die Rettung von Verletzen auf dem Schlachtfeld oder in Katastropheneinsätzen wie etwa eingestürzten Gebäuden entwickelt worden. Der Verletzte soll jedoch nicht vom Aussehen seines robotischen Retters erschreckt werden, erklärt Vecna.

Inzwischen habe sich das Einsatzspektrum ohnehin erweitert. So könne der Roboter, da er gegen viele für den Menschen bedrohliche Stoffe immun sei, nach chemischen, biologischen oder nuklearen Unfällen bei der Suche nach Opfern oder für die Räumung eingesetzt werden. Außerdem könne er Patienten in Krankenhäuser transportieren oder Waren in einem Lagerhaus.

Künftige Generationen sollen über Sensoren für biologische und chemische Schadstoffe verfügen. Außerdem will Vecna den derzeit ferngelenkten zu einem halbautonomen Roboter weiterentwickeln.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 319€ statt 379,99€ im Vergleich (+ 50€ Rabatt bei 0%-Finanzierung und Gutschein: LCD050)
  2. 295,99€ (Vergleichspreis 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  3. (u. a. SimCity 4 Deluxe Edition für 2,19€ und The Witcher 3 Wild Hunt für 13,49€)
  4. 35,99€

schnee-henry 25. Aug 2009

ja. oder vielleicht ein paar großer weicher silikonbrüste zum dran anschmiegen. im...

MartinP 25. Aug 2009

Ich glaube nicht, daß diese Ähnlichkeit technisch zwingend war. Ich denke, das gutes...

Tadam 25. Aug 2009

Wie wär's mit einer Staffel Futurama ?

Nr. 5 25. Aug 2009

Ich denke mehr dazu braucht man nicht zu sagen.

albern 24. Aug 2009

Freibier für alle könnte gleichzeitig auch die Lösung vieler Konflikte sein. Dieser...


Folgen Sie uns
       


Chuwi Higame im Test

Auf Indiegogo hat das Chuwi Higame bereits mehr als 400.000 US-Dollar erhalten. Der Mini-PC hat dank Kaby Lake G auch das Potenzial zu einem kleinen Multimediawürfel. Allerdings nerven die Lautstärke und ein paar Treiberprobleme.

Chuwi Higame im Test Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /