Firefox bekommt Lagesensor-Unterstützung
Eine Unterstützung von Beschleunigungs- und Lagesensoren ist laut Mozillas Doug Turner(öffnet im neuen Fenster) in den Quellcode von Firefox eingeflossen. Damit erkennt der Browser, in welcher Position sich der Rechner oder das mobile Gerät befindet.
Nützlich wäre die Erweiterung insbesondere bei mobilen Geräten. Ein Mobiltelefon mit Mozillas Firefox könnte so in jeder Lage verwendet werden. Dreht der Nutzer sein Mobiltelefon mit Lagesensor, um es etwa im Querformat zu nutzen, passt sich der Browser an. In herkömmlichen Notebooks, die Beschleunigungs- und Lagesensoren etwa nutzen, um die Festplatte vor Stößen zu schützen, dürfte die Unterstützung auch für kleine Webspiele interessant sein. Sie werten die Lage des Notebooks aus und setzen Bewegungen des Notebooks in Steuerkommandos um.
Die Unterstützung für Lagesensoren befindet sich derzeit im Trunk der Firefox-Entwicklung, von der die neuen Versionen regelmäßig in Ästen (Branch) abgesplittet (Forking) werden. Es ist nicht sicher, ob die Unterstützung in der fertigen Version von Firefox 3.6 alias Namoroka vorhanden sein wird, da die Absplittung bereits vorgenommen wurde.
Firefox kann bisher nur auf Macbook Pros den Lagesensor auswerten. Mobiltelefone von HTC oder Samsung mit Windows Mobile sollen mit Mozilla Fennec bald unterstützt werden(öffnet im neuen Fenster) .
Aktuelle Trunk-Builds von Firefox sind im Forum Firefox Builds von Mozillazine(öffnet im neuen Fenster) gelistet. Wer sich einen Trunk-Build installiert hat, kann die neue Funktion von Firefox auf einer Demoseite(öffnet im neuen Fenster) mit seinem Macbook Pro ausprobieren. Trunk-Builds können im Unterschied zu Branch-Builds(öffnet im neuen Fenster) sehr instabil sein, da die Entwickler im Trunk auch riskante Code-Änderungen vornehmen.
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