Mandriva Linux 2010.0 als Beta erschienen
Die erste Betaversion von Mandriva Linux 2010.0 setzt auf den Linux-Kernel 2.6.31rc6. Als Desktopumgebung kann zwischen dem neuen KDE 4.3 , Gnome 2.27.5 und Xfce 4.6.1 gewählt werden. Als X-Server kommt die Version 1.6.2 von X.org zum Einsatz. Dazu gehört ein neuer Treiber für Intel-Grafikchips, der eine höhere Leistung und Stabilität bieten soll.
Neu ist das Tomoyo-Sicherheitsframework(öffnet im neuen Fenster) , das AppArmor ablöst. Die Funktionsweise ist ähnlich: Tomoyo nutzt festgelegte Verhaltensweisen für Prozesse, die zugelassen werden. Was nicht festgelegt ist, verhindert Tomoyo. In der Mandriva-Beta ist nun auch ein grafisches Konfigurationswerkzeug für Tomoyo enthalten. Eine Webseite zu diesem Programm soll es bald geben.
Wie schon Fedora nutzt Mandriva jetzt Plymouth für den Startvorgang(öffnet im neuen Fenster) und ersetzt damit den Splashy-Bootbildschirm. Plymouth unterstützt etwa mehr grafische Anpassungen als Splashy. Außerdem unterstützt Plymouth Kernel Modesetting, um die Grafikanzeige direkt im Kernel zu initialisieren. Vorausgesetzt der Grafiktreiber unterstützt diese Technik, kann so ein Flackern des Bildschirms beim Umschalten zwischen Grafikmodi verhindert werden.
Um Netzwerkprofile zu verwalten, enthält Mandriva eine komplett neu geschriebene Version von Netprofile(öffnet im neuen Fenster) . Damit soll es für mobile Nutzer einfacher werden, sich in verschiedenen Netzwerkumgebungen aufzuhalten.
Mandriva 2010.0 Beta 1 ist für x86 und x64 als Download verfügbar(öffnet im neuen Fenster) . Dabei kann zwischen Mandriva Free (ohne proprietäre Komponenten) und Mandriva One (Liveversion und Installationsmedium) gewählt werden.



