Futuremark lädt zur Betaphase von Shattered Horizon ein

Auf der Gamescom zeigte der Benchmark-Spezialist Futuremark den aktuellen Stand des Spiels Shattered Horizon. Nach einem Unfall auf dem Mond wurde dieser in viele kleine Stücke gesprengt und bietet somit ein Szenario für einen Ego-Shooter ohne Gravitation. Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass demnächst eine Betaversion mit drei Leveln erscheinen soll: Moondust, die bereits aus dem letzten Jahr bekannte Szenerie , Flipside und ISS.
Moondust ist als Einstiegskarte gedacht. Der Shooter spielt eigentlich im Weltraum: Oben, unten und Gravitation gibt es nicht. Nichtsdestotrotz bietet Moondust eine Umgebung, bei der die Orientierung noch leicht fällt. Es soll für Spieler aber nicht lange dauern, bis diese sich an das freie Gefühl des Weltraums gewöhnt haben.
Flipside wurde nicht demonstriert. Dieser Level soll auf verschiedenen Seiten unterschiedliche Spielmodi bieten. Davon bietet Shattered Horizon in der Beta ebenfalls drei Stück: Assault und Battle (Kontrollpunkte im Team sichern) sowie Skirmish (jeder gegen jeden).
ISS ist ein Level, bei dem nur noch die Erde als Orientierung dient. Auf den Seiten der Raumstation – die eine entspricht der heutigen ISS, die andere Anbauten der vergangenen 40 Jahre – stehen sich die beiden Teams gegenüber und bewegen sich anhand der Stationsachse aufeinander zu.
Die Level sahen optisch bereits sehr gut aus. Demonstriert wurde das Spiel auf einem Notebook. Die Hardwareanforderungen für ein flüssiges Spiel sollten moderat bleiben. Eine Geforce-8800er-Grafikkarte oder eine vergleichbare Ati-Grafikkarte soll ausreichend sein. Außerdem sollte ein Dual-Core-Prozessor auf dem Mainboard stecken.
Eine Waffenauswahl wird es nicht im herkömmlichen Sinne geben. Die Spielerwaffe schaltet zwischen verschiedenen Modi um. Im Weltraum wäre kein Platz für ein großes Waffenarsenal, sagt Futuremark, und dementsprechend sind die modernen Waffen für Weltraumbewohner in der Lage, verschiedene Angriffe in der Nähe und auf Entfernung durchzuführen.
Drei Granatentypen, die von der Waffe abgeschossen werden, stehen ebenfalls zur Verfügung. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind nicht tödlich, zumindest nicht direkt, und ihre Flugbahn bleibt gerade. Wann die Granate explodiert, bestimmt der Spieler selbst. Indirekt kann eine EMP-Granate, die die Elektronik ausschaltet, aber sehr schnell zum Tod führen. So kann der Gegner des Spielers mit abgeschalteter Elektronik in Ruhe den Raketenantrieb anvisieren. Bei einem Treffer an dieser Stelle ist der Spieler sofort Geschichte.
Um Gegner aus der Deckung zu locken oder aus einer Stellung zu scheuchen, gibt es die MPR-Granate. Wird diese abgefeuert, löst sie eine Druckwelle aus, die bewegliche Elemente verschiebt. Auch Spieler, die sich etwa in der Nähe eines strategischen Ziels verbarrikadiert haben. Der letzte Granatentyp ist die Eisgranate. Sie blockt das Sichtfeld wie eine Nebelgranate mit einer runden Eiswolke. Auch Radarsysteme werden damit gestört.
Für die geschlossene Betaphase können sich Interessierte noch bis Montag, den 24. August 2009 anmelden(öffnet im neuen Fenster) . Insgesamt 2.000 Spieler will Futuremark an der Beta teilnehmen lassen, die in etwa zwei Wochen starten soll. Gleichzeitig können 32 Spieler auf den von Futuremark betriebenen Servern spielen. Für die finale Version ist auch ein dedizierter Server geplant.
Wenn die Betaphase positiv verläuft, soll Shattered Horizon noch 2009 erscheinen. Der 3D-Shooter wird ausschließlich digital vertrieben. Eine Plattform soll Valves Steam sein.



