Firmen untersuchen Bewerberprofile auf sozialen Plattformen

28 Prozent ziehen gezielt persönliche Angaben heran

Bewerber werden von Firmen in Deutschland systematisch auf Meinungsäußerungen im Internet gescannt. Laut einer Meinungsumfrage, die die Verbraucherministerin beauftragt hat, werden Jobsuchende erst gar nicht eingeladen, wenn sie sich negativ über frühere Arbeitgeber äußern oder peinliche Partyfotos veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Personalabteilungen von Firmen suchen systematisch nach persönlichen Daten von Bewerbern im Internet. Das ergab eine Umfrage des Dimap-Instituts, die die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) in Auftrag gegeben hat. Die noch nicht veröffentlichte Studie liegt der Berliner Zeitung vor. Ein Ministeriumssprecher bestätigte die Existenz der Studie auf Nachfrage von Golem.de. Die Veröffentlichung der Umfrage stehe kurz bevor.

28 Prozent der Unternehmen holen sich gezielt persönliche Informationen aus dem Internet - in vier von fünf Fällen bereits vor einem möglichen Vorstellungstermin. Gesucht wird etwa bei LinkedIn, Facebook oder StudiVZ. Ein Viertel der Firmen hat wegen dortiger Aussprüche Bewerber gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Besonders ungern gesehen werden Negativäußerungen über gegenwärtige oder frühere Arbeitgeber. Für 76 Prozent der Befragten hatte dies negative Folgen für den Bewerber. Auch Fotos von privaten Partys sind nicht gern gesehen. Bei 43 Prozent der Firmen gilt dies als unangemessen.

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Siga9876 22. Aug 2009

Die Krankenkassen wissen die Löhne ganz genau. Die kriegen exakt 15.x% und jede Firma hat...

Fincut 22. Aug 2009

Social war gewollt (daher "), asozial falsch :) Danke.

Josef2 22. Aug 2009

Das werden jetzt fast alle Arbeitgeber so machen. Weils gestern in der Tagesschau, bei...

Josef2 21. Aug 2009

So mancher Arbeitslose, der nicht arbeiten will, aber dem Amt seine Eigenbemühungen...



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