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Curve 8520: Erstes Blackberry-Modell mit Touchpad

Musiksteuertasten an der Gehäuseoberseite

Mit dem Blackberry Curve 8520 will Research In Motion (RIM) noch stärker den Privatkunden anvisieren. So bietet das Gerät spezielle Steuertasten für die Musikwiedergabe und ist auf die mobile Musikwiedergabe getrimmt. Mit dem Curve 8520 stellt RIM das erste Blackberry-Modell mit Touchpad vor.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit dem Curve 8520 verabschiedet sich RIM von dem in vielen Modellen verwendeten Trackball. Stattdessen werden kommende Blackberry-Geräte mit einem Trackpad ausgestattet sein. Es erinnert aber weniger von der Nutzung her an das, was Nutzer vom Notebook kennen. Die Variante beim Blackberry ist leicht erhöht und verhält sich somit ähnlich wie der bisherige Trackball. Auch das Trackpad kann in der Empfindlichkeit den eigenen Anforderungen angepasst werden.

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Was bei anderen Mobiltelefonen schon lange üblich ist, gab es bei RIM bisher nicht: spezielle Tasten zur Musiksteuerung. Nun zieht der Hersteller mit dem Blackberry-Neuling nach, der Musiksteuertasten an der Gehäuseoberseite aufweist. Der Nutzer kann darüber bequem die Musikwiedergabe pausieren und fortsetzen oder einzelne Titel vor- und zurückspringen.

Der Speicherkartensteckplatz befindet sich nun unter dem Akkudeckel und Micro-SD-Cards lassen sich während des Betriebs wechseln. Diese können bis zu 32 GByte groß sein. Bei früheren Modellen musste oft vorher noch der Akku entfernt und das Gerät damit ausgeschaltet werden. Der interne Speicher fasst nun 256 MByte, so dass etwas mehr Platz für Fotos und Applikationen ist.

Blackberry App World als separater Download

Das Gerät besitzt eine 2-Megapixel-Kamera mit 5fachem Digitalzoom, die auch Videos aufnehmen kann. Ein LED-Licht zum Aufhellen dunkler Motive ist nicht vorhanden. RIM bietet für das Blackberry Curve 8520 die Applikation Blackberry App World als separaten Download an. Nach der Installation erhält der Nutzer Zugriff auf den gleichnamigen Onlineshop, um weitere Applikationen für das Gerät herunterzuladen und zu installieren. Der Shop hält Gratisapplikationen sowie kostenpflichtige Software bereit. Bezahlt wird Software via Paypal, eine andere Bezahlmöglichkeit gibt es derzeit nicht.

Das TFT-Display liefert eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln und zeigt darauf bis zu 65.536 Farben. Darunter befindet sich das Trackpad mit weiteren bei Blackberry-Geräten üblichen Steuertasten. Unterhalb dieser Tastenreihe gibt es die beleuchtete QWERTZ-Tastatur, mit der sich Texte bequem eingeben lassen. Das Gerät besitzt eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und unterstützt das Bluetooth-Profil A2DP, um Stereoton drahtlos zu übertragen.

Das Mobiltelefon unterstützt nur GSM-Technik und kann als Quad-Band-Gerät in allen vier Netzen agieren. Zudem werden GPRS und EDGE unterstützt. UMTS- oder gar HSDPA-Unterstützung bietet der Blackberry-Neuling nicht. Immerhin ist er mit WLAN nach 802.11b/g ausgestattet. Dabei ist das Gerät nun so konfiguriert, dass immer eine bestehende WLAN-Verbindung einer Mobilfunkverbindung vorgezogen wird. Einen GPS-Empfänger besitzt der Neuling nicht.

Bei Maßen von 109 x 60 x 14 mm kommt das Gerät auf ein Gewicht von 106 Gramm. Mit einer Akkuladung soll eine maximale Sprechzeit von 4,5 Stunden möglich sein. Im Bereitschaftsmodus muss der Akku nach spätestens 17 Tagen wieder aufgeladen werden. Bei intensiver WLAN-Nutzung verringern sich die angegebenen Akkulaufzeiten entsprechend.

Das Blackberry Curve 8520 wird zunächst bei Vodafone ab Anfang September 2009 zu haben sein. Dort kostet es ohne Vertrag 269,90 Euro, mit Vertrag sinkt der Gerätepreis auf bis zu einen Euro. T-Mobile nimmt den Blackberry-Neuling dann ab Anfang Oktober 2009 ins Sortiment. Was das Mobiltelefon bei T-Mobile kostet, ist noch nicht bekannt. In Deutschland wird das Blackberry Curve 8520 zunächst nur in schwarzem Gehäuse angeboten. RIM bietet das Modell auch in anderen Farben an, aber nicht hierzulande.

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Himmerlarschund... 21. Aug 2009

akt

tztz 21. Aug 2009

mag vllt auf privatnutzer zutreffen, firmen kaufen meistens das gerät das ihrem bedarf...

Ruben 21. Aug 2009

jep ging um den storm... das teil finde ich noch sinnloser als dieses multimedia...

mirlix 20. Aug 2009

... hatte schon Tasten zur Musiksteuerung. Und man konnte auch die Speicherkarten im...


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