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Opensuse wählt KDE als Standarddesktop

Desktop ab Opensuse 11.2 vorausgewählt. Ab Opensuse 11.2 wird KDE als Desktop vorausgewählt sein. Ändert der Nutzer an dieser Wahl also nichts, installiert Opensuse KDE als Standarddesktop.
/ Julius Stiebert
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Nach einer Diskussion innerhalb des Opensuse-Boards ist die Entscheidung gefallen, beim DVD-Installer von Opensuse(öffnet im neuen Fenster) 11.2 die Vorauswahl für den Desktop auf KDE zu legen. Das gab Opensuse-Produktmanager Michael Löffler bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Ändert der Nutzer hieran nichts, bekommt er KDE als Desktopumgebung.

Löffler weist darauf hin, dass dies die einzige Änderung ist. Gnome wird weiter mitgeliefert und in Gnome soll weiter dieselbe Arbeit gesteckt werden wie heute, um sowohl KDE als auch Gnome perfekt in Opensuse integriert anbieten zu können.

Die Entscheidung geht zurück auf einen im Juli 2009 eingereichten Vorschlag, Opensuse mit KDE als Standarddesktop auszuliefern . Zuvor gab es bei Opensuse keine Vorauswahl, der Nutzer musste sich also zwangsläufig für einen Desktop entscheiden. Und das betrachteten manche als zu verwirrend. Der Vorschlag führte auf der Opensuse-Mailingliste zu einer hitzigen Diskussion(öffnet im neuen Fenster) .

KDE war lange Zeit der Standarddesktop in den Suse-Distributionen. Bei Opensuse wurde dies dann geändert und kein Desktop mehr vorausgewählt. Novells Suse Linux Enterprise, das auf Opensuse basiert, verwendet Gnome als Standard. Daran ändert sich auch durch die jetzige Entscheidung nichts.

Opensuse 11.2 erscheint nach aktueller Planung am 12. November 2009 und enthält KDE 4.3. KDE 3.5 liefern die Entwickler nicht mehr mit.


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