Intels China-Edition: Pentium E6500K auf 6 GHz übertaktet

Dual-Core-CPU mit verdoppeltem Takt

Der vorerst nur in China erhältliche Pentium E6500K mit einem Serientakt von 2,93 GHz hat mit flüssigem Stickstoff die Grenze von 6 GHz geknackt. Ob und wann die CPU in Europa erscheint, ist noch ungewiss.

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Die chinesische Seite Expreview hatte bereits die ersten Bilder des nur als Boxed-Version erhältlichen Pentium E6500K; folgerichtig kann nun auch ein Teilnehmer des Forums der Webseite den ersten Rekord vermelden. Der neue Prozessor ist offenbar in China gut verfügbar oder wird von Intel an Übertakter verteilt, wie das auch AMD tut.

Mittels flüssigem Stickstoff konnte der Overclocker "Dfordog" laut Expreview 6.004 MHz aus dem Prozessor kitzeln - der serienmäßige Takt beträgt 2,93 GHz. Diese Übertaktung ist beim E6500K vergleichsweise einfach möglich, weil der Multiplikator frei einstellbar ist. Daher muss der Frontside-Bus (FSB) nicht extrem übertaktet werden, um hohe Frequenzen für die Kerne zu erreichen.

Statt des Multiplikators 11 wurde von Dfordog der Faktor 17 eingestellt und der Takt des FSB von 266 auf 353 MHz angehoben. Validierte Ergebnisse von CPU-Z für den Rekord finden sich bei Canard-PC, Benchmarkergebnisse des Prozessors mit verdoppeltem Takt liegen jedoch noch nicht vor.

Bei Intel gibt es einen offenen Multiplikator sonst nur bei den Prozessoren mit Namenszusatz "Extreme", die im Falle der Desktopversion um 1.000 US-Dollar OEM-Preis kosten. AMD hat jedoch seit längerem offene CPUs um 100 US-Dollar im Angebot. Der offizielle Preis des E6500K ist nicht bekannt, sein Pendant mit festem Multiplikator, der E6500, kostet 84 US-Dollar.

Beide CPUs verfügen über zwei Kerne der Core-Architektur mit je 1 MByte L2-Cache, was sie im Wesentlichen von den teureren Core 2 Duos unterscheidet. Den Namenszusatz "Dual-Core" für diese Pentiums verwendet Intel seit der Umstellung auf die Sterne-Logos für die Prozessoren nur noch selten.

Intel erklärte Golem.de, der Pentium E6500K bleibe vorerst nur in China im Angebot. Ist er dort erfolgreich, könnte er dem Chiphersteller zufolge auch in den USA und in Europa auf den Markt kommen. Wann das erfolgen soll, ist nicht abzusehen.

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