Asus zeigt Core-i5-Mainboard mit fünf PEG-Slots

P55-Chipsatz als Unterlage für GPGPU-Supercomputer

Am Rande einer Presseveranstaltung in Köln hat Asus erstmals öffentlich kurz das Mainboard "P7P55 WS" gezeigt. Es ist für die kommenden Core i5 und Core i7 ausgelegt und mit fünf x16-Slots für PCI-Express-Karten (PEG) ausgestattet. Damit empfiehlt es sich nicht nur zum Spielen, sondern auch für Rechenanwendungen auf Grafikkarten.

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Nähere Daten und Preise zum neuen Mainboard wollte Asus auf der Gamescom noch nicht verraten, da Intels Sperrfrist zum Core i5 und i7 mit Lynnfield-Kern noch läuft. Sie gilt auch für den zugehörigen Chipsatz P55, der früher unter dem Codenamen "Ibex Peak" bekannt war und nur aus einem Baustein besteht.

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Somit ist auch noch nicht klar, wie die fünf x16-Slots angebunden sind. Im chinesischen Forum von XFastest sind jedoch schon Bilder des Boards aufgetaucht, zusammen mit einer Präsentation, die von Asus stammen soll. Demnach soll sich das Mainboard für 3-way-SLI, also drei Nvidia-Karten, oder für Quad CrossfireX eignen, womit in der Regel zwei AMD-Karten mit je zwei GPUs gemeint sind. Vier Karten mit je einer GPU sind aber unter diesem Namen laut AMD ebenfalls möglich.

Als kleiner Supercomputer auf der Basis von Grafikkarten sollen den unbestätigten Angaben zufolge drei von Nvidias Tesla-Karten zusammen mit einer Quadro FX5800 in dem Board funktionieren. Schon mit zwei Grafikkarten vom Typ Geforce GTX-295 kommt man jedoch auf vier GPUs - und für diese beiden Karten sollten die PCI-Express-Lanes des P55-Chipsatzes noch ausreichen, schon der X58 kann zwei x16-Slots voll ansteuern.

Zehn USB-Buchsen, zwei davon intern

Asus P7P55 WS für Core i5 und Core i7
Asus P7P55 WS für Core i5 und Core i7
Neben den fünf PCIe-Slots ist auch der Rest der Schnittstellenausstattung des P7P55 WS üppig: Auf der Slotblende finden sich zwei Gigabit-Ports für Ethernet und acht USB-Buchsen. Auch zwei PS/2-Ports sind vorhanden, was inzwischen recht selten geworden ist. Auf dem Mainboard selbst sitzen zwei weitere USB-Ports, nicht nur als Pfostenstecker wie sonst üblich, sondern als Buchsen vom Typ A. Lüftersteuerungen, Card-Reader, kleine USVs und Ähnliches, das in einem PC-Gehäuse Platz finden soll, kann so ohne herausgeführte Kabel verwendet werden.

Den Daten von XFastest zufolge kann der Speicherbus für die zwei DDR3-Kanäle - den dritten hat Intel gegenüber dem bisherigen Core i7 eingespart - auf bis zu effektiv 2.133 MHz übertaktet werden. Ob das der integrierte Speichercontroller eines jeden Lynnfield mitmacht, ist jedoch noch fraglich. Die Spannungsversorgung des Boards soll jedoch in 16+3 Phasen ausgelegt sein, was Übertakter freuen wird.

Übertaktungsergebnisse aus der Serie P7P55 - nicht aber vom hier gezeigten Modell - gibt es auch bereits. Bei Canard-PC sind validierte CPU-Z-Ergebnisse eines Lynnfield zu sehen, bei dem der Bustakt des Boards P7P55D Deluxe auf 248 MHz getrieben wurde. Serienmäßig liegt diese Frequenz bei 133 MHz.

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kirsche40 20. Aug 2009

Core i5 hat Sockel 1156 und Core i7 hat i.d.R. Sockel 1366. Es waren wohl mal 2 i7er...

the real bass 20. Aug 2009

Man sollte das WS für Workstation nicht ingorieren. Diese Bezeichnung sagt doch nur, das...

Gerücht 20. Aug 2009

ich habe hier 5 ASUS Boards für S775 verbaut. Allesamt haben 8 Ports an der Slotblende, 2...

Oele 19. Aug 2009

Augen auf beim Reifenkauf. Das eine ist nen normaler PCI-Slot.

peggle 19. Aug 2009

PEG heißt zwar "PCI Express for Graphics", aber ist es tatsächlich technisch auf Grafik...



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