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Wer schreibt den Linux-Kernel?

Linux Foundation aktualisiert Studie. Die Linux Foundation hat eine aktualisierte Fassung ihrer Kernel-Studie herausgegeben. Darin haben Jonathan Corbet, Greg Kroah-Hartman und Amanda McPherson untersucht, von wem der Linux-Kernel geschrieben wird, wer die Entwicklung zahlt und wie schnell sie voranschreitet.
/ Julius Stiebert
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Die von LWN-Chefredakteur(öffnet im neuen Fenster) Jonathan Corbet, Novells Greg Kroah-Hartman und Amanda McPherson von der Linux Foundation(öffnet im neuen Fenster) vorgelegte Untersuchung "Linux Kernel Development" (PDF(öffnet im neuen Fenster)) ist die aktualisierte Fassung der erstmals 2008 veröffentlichten Studie. Darin erläutern die Autoren die Hintergründe der Linux-Kernel-Entwicklung anhand von Statistiken.

Untersucht wurden dabei die Kernel-Versionen 2.6.11 bis 2.6.30. Seit 2008 hat dabei die Zahl der Linux-Entwickler um 10 Prozent zugenommen. Insgesamt arbeiten an jeder neuen Kernel-Version gut 1.000 Entwickler, die von mehr als 200 Firmen beschäftigt werden.

Dabei kommen mehr als 70 Prozent der Beiträge von Entwicklern, die bei Firmen wie Red Hat, IBM, Novell, Intel, Oracle oder Fujitsu angestellt sind. Red Hat, Google, Novell, Intel und IBM führen die Liste der Unternehmen, die Kernel-Programmierer beschäftigen, an.

Seit April 2008 sind gut 2,7 Millionen Zeilen Code zum Kernel hinzugekommen. Durchschnittlich 10.923 Zeilen Sourcecode kommen täglich hinzu. Im Gegenzug entfernen die Entwickler aber täglich auch durchschnittlich 5.547 Zeilen, um die Qualität des Kernels sicherzustellen. In der Statistik werden darüber hinaus auch die aktivsten Entwickler namentlich genannt.


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