EU steckt 18 Millionen Euro in verbesserten 4G-Mobilfunk
Die EU steckt weitere 18 Millionen Euro in Forschungsarbeiten für die vierte Generation von Mobilfunk. Bereits zwischen 2004 und 2007 förderte die EU-Kommission Forschungsarbeiten zur LTE-Optimierung und Standardisierung durch Unternehmen und Hochschulen mit 25 Millionen Euro. Long Term Evolution (LTE) ermöglicht mobile Internetzugänge mit Datenraten von bis zu 100 MBit/s.
Verbesserte Version LTE Advanced
Ab dem 1. Januar 2010 sollen die 18 Millionen Euro für eine verbesserte LTE-Version, "LTE Advanced", fließen. Im September werde die EU mit einem Projektkonsortium Verhandlungen über die Einzelheiten aufnehmen, hieß es. Starttermin für die neuen Projekte dürfte Januar 2010 sein.
"Millionen neuer Nutzer werden unabhängig von ihrem Standort mit ihren mobilen Geräten von dem Ultra-Hochgeschwindigkeits-Internetzugang profitieren", sagte Viviane Reding, für Telekommunikation und Medien zuständige EU-Kommissarin. Dies schaffe mehr Wachstumspotenzial für die digitale Wirtschaft.
Markteinführung zuerst in Skandinavien
LTE wird derzeit in Europa von Mobilfunkbetreibern in Finnland, Deutschland, Norwegen, Spanien, Schweden und in Großbritannien getestet. Mit der kommerziellen Vermarktung wird laut EU im ersten Halbjahr 2010 zuerst in Schweden und Norwegen gerechnet.
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