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Regierung verabschiedet Entwicklungsplan für Elektroautos

Lob und Einwände von Industrie ...

Vertreter der Industrie wie August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), begrüßten den Plan. Scheer wandte aber ein, die Entwicklungsarbeit solle nicht auf Antriebstechnik und Akkus beschränkt werden. Scheers Ansicht nach ist ein intelligentes Stromnetz ein weiterer wichtiger Faktor. "Intelligente Stromnetze sind die Basisinfrastruktur für Elektromobilität. Erst durch ein modernes IT-gestütztes Netzmanagement wird Elektromobilität überhaupt im größeren Rahmen möglich."

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Scheer schlug zudem vor, den Aufbau der Infrastruktur für Elektroautos gleichzeitig zum Aufbau eines Breitbandkommunikationsnetz zu nutzen. "Für die Abrechnung mit dem Kunden müssen die Betreiber der Ladestationen ohnehin ein Kommunikationsnetz aufbauen. Dieses Netz kann ohne großen finanziellen Mehraufwand zu einem öffentlich zugänglichen Breitband-Kommunikationsnetz ausgebaut werden."

... und Umweltschützern

Auch die Umweltschützer des Naturschutzbundes (Nabu) begrüßten das Vorhaben der Regierung. Allerdings seien, so Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, Elektroautos nicht per se umweltfreundlich. "Dem Weltklima ist nicht allein mit dem Austausch eines Verbrennungs- durch einen Elektromotor geholfen. Ein herkömmliches Auto durch ein mit Kohlestrom gespeistes E-Auto zu ersetzen hieße, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben." Dazu müsste sichergestellt sein, dass die Autos mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben werden.

Bis 2020, so das erklärte Ziel der Bundesregierung, sollen eine Million Autos mit Elektroantrieb auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Die dafür nötige Infrastruktur mit Ladestationen soll bis dahin fertig sein. Im vergangenen Herbst hat die Regierung eine große Strategiekonferenz zur Elektromobilität veranstaltet, deren Ergebnisse in den Entwicklungsplan eingeflossen sind. Einige der dort aufgestellten Forderungen werden bereits umgesetzt: So haben sich Autohersteller und Elektroindustrie im Frühjahr auf einen Standardstecker für Elektroautos geeinigt.

Neben den jetzt zugesagten Fördermitteln hat die Regierung im Rahmen des Konjunkturpakets II bereits Fördergelder für die Elektromobilität in Höhe von 500 Millionen Euro bereitgestellt.

 Regierung verabschiedet Entwicklungsplan für Elektroautos
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DerTurboman 21. Aug 2009

Würde Dir gerne zustimmen, aber das stimmt so nicht. Hab einen Versuch vom ADAC gesehen...

John J. Johnson 20. Aug 2009

Na und, dafür erhöhe ich dadurch den Anteil am Gesamtstrom. Im Endeffekt ist das das selbe.

E-Fahrer 20. Aug 2009

Solche Autos gibt es schon, ich fahre so etwas seit zehn Jahren. ( http:/www.twike.de...

Replay 20. Aug 2009

Es gibt sogar ziemlich viele Hybridautos. Vom Kleinwagen bis zum monströsen Pickup ist...

Tach 20. Aug 2009

20 Euro / Stunde Autofahren bei 20 Cent je kwh und 100 kw Kfz. Die Oekosteuer wartet...


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