Nvidia plant angeblich Chipsätze für Core i5 und Core i7

MCP99 mit integrierter Grafik für Lynnfield-Prozessoren

Berichten zufolge will Nvidia schon im ersten Quartal 2010 drei Chipsätze für Intel-Prozessoren vorstellen, darunter einen für die neuen CPUs mit Lynnfield-Kern. Ob das klappt, dürfte vor allem vom laufenden Rechtsstreit mit Intel abhängen.

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Intel und Nvidia streiten sich schon lange um die Lizenz für Chipsätze, seit fünf Jahren haben die beiden Unternehmen jedoch ein Lizenzabkommen. Das soll nach Intels Meinung nicht für aktuellen Core i7 im Sockel LGA 1366 gelten, woraufhin Intel im Februar 2009 eine Feststellungsklage einreichte. Nvidia reagierte wenig später mit einer Gegenklage.

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In den vergangenen neun Monaten, in denen der Core i7 verkauft wurde, hatte Nvidia auch keine Chipsätze für den neuen Intel-Prozessor angekündigt. Um trotzdem auf der neuen Plattform vertreten zu sein, gab es jedoch erstmals eine umfassende Lizenz für die SLI-Technik mit Intel-Chipsätzen, wovon zunächst die taiwanischen Mainboardhersteller und nach langem Zögern auch Intel Gebrauch machte.

Einem Bericht von HKEPC zufolge will Nvidia für die im September 2009 erwarteten Prozessoren Core i5 und Core i7 mit Lynnfield-Kern aber wieder eigene Chipsätze für den Sockel LGA 1156 vorstellen. Geplant sein soll ein noch unter dem Codenamen "MCP99" geführter Baustein, der ähnlich wie der Geforce 9400 nur aus einem Chip besteht. Ähnlich gestaltet sollen auch "MCP85" und "MCP89" sein, die für den Sockel LGA 775 und die dafür existierende Vielfalt an Intel-Prozessoren vom Celeron bis zum Core 2 Quad gedacht sind.

Chipsatzgrafik mit eigenem Speicher

Der unbestätigten Meldung zufolge enthalten die drei Chipsätze einen Grafikkern, der auf der Architektur des Geforce 200M basieren soll. Die Grafiklogik im Chipsatz soll über einen zweiten 64-Bit-Bus neben dem 128-bittigen Speichercontroller Zugriff auf eigenen Speicher haben, was früher schon unter anderem als "DisplayCache" versucht wurde, AMD nennt das bei seinem neuen 785G-Chipsatz "PerformanceCache". Solche Speicher von Chipsatzgrafik enthalten in der Regel nur den Framebuffer, können dort aber für weitere Funktionen wie Teile der Filterung und Videobeschleunigung genutzt werden, was über das Shared-Memory des Hauptspeichers nur langsamer funktioniert.

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Gegenüber einem Blog von Cnet wollte Intel die angeblichen Chipsatzpläne von Nvidia nicht kommentieren. Intel-Sprecher Chuck Mulloy verwies auf die laufenden Verfahren: "Bis etwas auf den Markt kommt, haben wir hoffentlich eine Lösung." HKEPC zufolge, das sich auf Quellen bei PC-Herstellern beruft, sollen die drei Chipsätze im ersten Quartal 2010 vorgestellt werden.

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