Abo
  • Services:

Microsoft versucht Word-Verkaufsverbot abzuwenden

Anwälte fechten Strafzahlungen an

Microsoft versucht, erste Strafzahlungen im Patentrechtsstreit mit i4i abzuwenden. Der kleinen kanadischen Firma verdankt der Softwarekonzern das drohende Verkaufsverbot für Word.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsoft wehrt sich mit einem Dringlichkeitsantrag dagegen, im Streit mit dem XML-Experten i4i und mit Blick auf das drohende Word-Verkaufsverbot bereits Zahlungen leisten zu müssen. Das gab eine Microsoft-Sprecherin bekannt. Das juristische Dokument wurde versiegelt, so dass der vollständige Inhalt des Antrags der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich sei.

Stellenmarkt
  1. Euro Union Assistance GmbH, Stuttgart
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Im Streit zwischen dem weltgrößten Softwarekonzern und der kanadischen i4i hatte Richter Leonard Davis aus Tyler, Texas, in der vergangenen Woche ein Verkaufsverbot für Microsoft Word erteilt. Betroffen sind die Versionen 2003 und 2007 der Textverarbeitung und die kommende Version in Office 2010, mit denen sich .xml-, .docx- oder DOCM-Dateien öffnen lassen. Zudem soll Microsoft rund 290 Millionen US-Dollar an das kleine Unternehmen zahlen.

Microsoft hat jedoch Möglichkeiten, dem drohendem Verkaufsverbot in den USA mit einer außergerichtliche Einigung oder einem Workaround zu entgehen.

I4i aus Toronto hatte 2007 geklagt und erklärt, Microsoft verletzte mit der Textverarbeitung wissentlich einige Patente des Unternehmens. I4i stellt XML-basierte Content-Management-Software her. Wichtigstes Produkt ist der Tagless Editor, der das Erstellen von XML-Inhalten innerhalb von Microsoft Word erlaubt. I4i X-Tend ist ein XML-Metadaten-Server, der über die Windows-Explorer-Oberfläche bedienbar ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Hergulex 20. Aug 2009

Wenn es sonst eine riesige Masse an Verbrauchern trifft: Ja.

AndyMt 19. Aug 2009

Danke für das Beispiel... Apple hat evtl. GENAU ihre Gesten patentieren lassen. Ob es...

AndyMt 19. Aug 2009

Da ist nichts mit Hirnschmalz. Die Trennung von Inhalt, Anzeige und Verarbeitung gehört...

Muss Kotzen 19. Aug 2009

Innen liegt, von einem MS-Advokaten vorbreeitet, ein Aufhebungsurteil und ein Barscheck...

wrong 19. Aug 2009

Zum Glück sind darauf auch schon ein paar politisch aktive Leute gekommen. Für alle...


Folgen Sie uns
       


ZTE Axon 9 Pro - Hands on (Ifa 2018)

Das Axon 9 Pro ist ZTEs erstes Smartphone nach der Beinahe-Pleite. In einem ersten Hands on hat uns das Gerät gut gefallen - besonders bei dem Preis von 650 Euro.

ZTE Axon 9 Pro - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /