Erste Vorabversion von Chrome 4 veröffentlicht

Chrome 4 synchronisiert Bookmarks via XMPP in Echtzeit

Google hat eine erste Entwicklerversion von Chrome 4 veröffentlicht. Der Browser wartet dabei mit einer Synchronisierungsfunktion auf, die Bookmarks über mehrere Rechner hinweg abgleichen kann, in Echtzeit.

Artikel veröffentlicht am ,

Chrome 4.0.201.1 für Windows bringt den von Google bereits angekündigten Synchronisierungsdienst mit. Der Dienst gleicht die Bookmarks eines Nutzers mit einem Google-Account ab, ähnlich wie Mozillas Dienst Weave Sync.

Durch die Synchronisation sollen Nutzer an unterschiedlichen Geräten und mit unterschiedlichen Browsern immer dieselbe Umgebung vorfinden, was auch mobile Browser einschließt. Künftig sollen auch andere Daten abgeglichen werden, beispielsweise besuchte Webseiten und die Browserhistory.

Gespeichert werden die Bookmarks in Google Docs, so dass Chrome-Nutzer auch über ein Webinterface Zugriff auf die eigenen Bookmarks haben.

Um Veränderungen auch bei mehreren Millionen Nutzern gleichzeitig möglichst ohne Zeitverzögerung zwischen Systemen austauschen zu können, nutzt Google XMPP-Nachrichten, wie sie Google bereits für seinen Instant-Messaging-Dienst Google Talk nutzt.

Die Kommunikation zwischen dem Browser als Client und den eigenen Servern wickelt Google über Protocol Buffers (protobuf) ab. Das Protokoll verwendet Google auch in anderen Bereichen zum Datenaustausch. Es ist unter code.google.com/p/protobuf dokumentiert. Dort sind auch entsprechende Bibliotheken unter einer BSD-Lizenz verfügbar.

Der neue Synchronisierungsdienst für Chrome steht nur in der aktuellen Entwicklerversion 4.0.201.1 für Windows zur Verfügung und muss dort über den Startparameter --enable-sync aktiviert werden. Die entsprechende Version des Browsers steht über den Chrome-Dev-Channel zum Download bereit.

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hans_hansen 25. Jan 2010

mit xmarks geht das. http://www.xmarks.com/

hans_hansen 25. Jan 2010

@ optimist: schön das manche auch noch so denken wie ich. jeder volldepp im internetz der...

JP 18. Aug 2009

Sieht dein Arbeitgeber es etwa gern, wenn du deinen USB-Stick an Firmenrechner...

JP 18. Aug 2009

falsch, aber macht ja nichts, lass dich nicht durch mich in deiner Paranoia stören.



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