Neue Kernel-Versionen schließen Sicherheitslücke
Linux 2.6.27.30 und 2.6.30.5 veröffentlicht
Die Linux-Kernel-Versionen 2.6.27.30 und 2.6.30.5 sind ab sofort verfügbar. Sie schließen die vorige Woche bekanntgewordene Sicherheitslücke, durch die sich Root-Rechte erreichen lassen.
Die neuen Kernel-Versionen 2.6.27.30 und 2.6.30.5 korrigieren das NULL-Pointer-Problem, das in allen Versionen des Kernels 2.4 und 2.6 seit 2001 steckt und es Angreifern ermöglicht, Root-Rechte zu erlangen. Anwender der Kernel-Versionen 2.6.27 und 2.6.30 sollten daher auf die neuen Versionen aktualisieren.
Mit dem Linux-Kernel 2.6.27.30 gibt es jedoch ein Kompilierungsproblem, das in einer bald folgenden Version 2.6.27.31 behoben werden soll.
Aktualisierte Pakete sind unter anderem für Fedora 10 und Fedora 11 sowie für Debian 5.0 und Debian 4.0 verfügbar.
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