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Markt für Unterhaltungselektronik und Handys gibt stark nach

Umsatz geht um 11,4 Prozent zurück. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gfk ist der Umsatzrückgang bei Flachbildfernsehern und Handys so stark, dass die gesamte Elektrogerätebranche darunter leidet.
/ Achim Sawall
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In Deutschland sind die Unterhaltungselektronikumsätze im zweiten Quartal 2009 um 11,4 Prozent zurückgegangen. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 0,4 Prozent. Das geht aus Daten hervor, die das Nürnberger Marktforschungsunternehmen Gfk vorgelegt hat. Hierfür macht die GfK das Fehlen sportlicher Großereignisse verantwortlich. Die "fußballfreien Zeiten" hätten das Minus verursacht. Dagegen waren "im zweiten Quartal 2008 die Umsätze um 19,2 Prozent angestiegen" . Vor allem Flachbildfernseher wurden in dieser Zeit massiv nachgefragt.

Der Markt für Telekommunikation büßte 2009 in den Monaten April bis Juni 15,3 Prozent ein. Insbesondere die Verluste bei Mobiltelefonen prägen das negative Quartalsergebnis. Zwar gehe der Trend hin zu höherwertigen Smartphones und Touchscreen-Mobiltelefonen, doch die Mengen- und Wertverluste wurden dadurch nicht aufgefangen, erklärte die Gfk. Die leichte Erholung, die sich zuvor bei Telekommunikation gezeigt hatte, setzte sich im zweiten Quartal nicht fort.

Der Gesamtmarkt der Elektrogeräte, zu dem die Unterhaltungselektronik und Telekommunikation gehört, zeigte sich weniger stark von der Weltwirtschaftskrise betroffen. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 3,8 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Die Unterhaltungselektronik sei für den Umsatzrückgang des Gesamtmarktes für Elektrogeräte "maßgeblich" , so die Marktforscher. Keine Kaufzurückhaltung sei dagegen bei Elektrogeräten zu spüren.


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