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Erste Entwicklerversion von Gimp 2.8

Speichern und Export von Bildern klar getrennt. Mit Gimp 2.7.0 haben die Entwickler der freien Bildbearbeitung die erste Entwicklerversion freigegeben, die zu Gimp 2.8.0 führen wird. In der neuen Version werden auch weitere Änderungen an der Bedienoberfläche umgesetzt.
/ Julius Stiebert
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Gimp 2.7.0(öffnet im neuen Fenster) läutet die aktuelle Entwicklerserie ein, aus der die stabile Version 2.8.0 hervorgehen wird. Die 2.7.x-Versionen sind daher nicht für den produktiven Einsatz gedacht.

Für die neue Version wurde das Textwerkzeug überarbeitet, so dass es jetzt möglich ist, Texte direkt im Bildbereich anstatt in einem extra Dialog zu ändern. Die neue Variante soll die Funktionen aus Gedit(öffnet im neuen Fenster) bieten. Ressourcen wie Pinsel lassen sich jetzt mit Schlagworten versehen, wodurch sich nach den verwendeten Ressourcen filtern lässt. Außerdem lassen sich Ressourcen so gruppieren. Die Tags werden in einer separaten XML-Datei abgelegt.

Speichern und Exportieren von Bildern ist in der neuen Gimp-Version klar getrennt(öffnet im neuen Fenster). Das bedeutet, dass über den Speicherndialog Bilder nur noch in Gimps XCF-Format gesichert werden können. Für alle anderen Dateiformate muss der Exportdialog verwendet werden. Dadurch fallen beispielsweise die Warnungen weg, wenn eine Grafik mit Ebenen in einem Format gesichert werden soll, das keine Ebenen unterstützt.

Über zwei neue Plug-ins lassen sich JPEG2000-Bilder und X11-Mauszeiger in Gimp öffnen. Für Ebenen ist jetzt die GEGL-Bibliothek(öffnet im neuen Fenster) zuständig, die schon seit Gimp 2.6 bei den Farbwerkzeugen zum Einsatz kommt. Weitere Änderungen sind in der NEWS-Datei(öffnet im neuen Fenster) aufgeführt.

Gimp 2.7.0 steht unter ftp.gimp.org(öffnet im neuen Fenster) im Quelltext zum Download bereit. Die neue Version ist unter der LGPLv3 und GPLv3 lizenziert.


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