Abo
  • Services:
Anzeige

Tim Sweeney prophezeit das Ende der GPU

Epics Technikchef will einfacher zu programmierende Grafik

Tim Sweeney, der Kopf hinter den Unreal-Engines, hat in einem Vortrag auf einer Fachkonferenz das Ende des bisherigen Grafikprozessors vorhergesagt. GPUs seien immer noch zu kompliziert zu programmieren. Reines Software-Rendering mit Voxeln und Raytracing-Elementen sei die Zukunft.

Auf der Konferenz "High Performance Graphics 09", die Anfang August 2009 parallel zur "Supercomputing" in New Orleans stattgefunden hat, hielt Tim Sweeney einen Vortrag mit dem Titel "The End of the GPU Roadmap". Inzwischen sind die Folien des Vortrags (PDF) auf den Servern des Williams-College in Massachusetts aufgetaucht.

Anzeige

Nach ausführlichen technischen Erklärungen anhand der seit 1996 von Sweeney entwickelten Unreal-Engines zieht der Epic-Mitbegründer das ernüchternde Fazit, dass GPUs, wie sie bisher üblich sind, immer noch zu schwer zu programmieren seien, was sich für Spieleentwickler nur selten lohne.

Als Faustregel gibt Sweeney folgende Formel an: Schon die Entwicklung einer Anwendung mit Multi-Threading, wie es moderne PC-Prozessoren erfordern, kostet das Doppelte eines Single-Threaded-Programms. Für den In-Order-Prozessor Cell der PlayStation 3 verfünffachen sich die Kosten, und eine GPU voll auszureizen kostet laut Sweeney das Zehnfache.

Ein Hauptgrund seien die Programmiersprachen für GPUs, die im Vergleich zum objektorientierten C++ immer noch "eigenartig" seien, so Sweeney. Da der Programmierer zudem immer mit den Einschränkungen der Größe des Grafikspeichers und der Verwaltung von PC-RAM und Grafikspeicher zu kämpfen habe, fordere das inzwischen zu große Kompromisse.

Typischerweise würden die Spielfiguren heute mit 3D-Modellen aus 4 Millionen Polygonen entwickelt und für ein PC-Spiel auf 20.000 Polygone heruntergerechnet. Um die Grafikqualität weiter steigern zu können, sei eine höhere Auflösung der Figuren aber zwingend. Als weiteres Beispiel nennt Sweeney das Anti-Aliasing, für das insbesondere die Speicheranforderungen immer noch zu hoch seien. Epics Technikchef wünscht sich statt des heute bei spielbaren Bildraten üblichen achtfachen Anti-Aliasings aber zehn bis 20 Durchgänge der Filterung.

Tim Sweeney prophezeit das Ende der GPU 

eye home zur Startseite
kevla 03. Mai 2010

oh man, wie gern hätt ich dich jetzt vor mir, damit ich sehen könnte, wie dir die...

DrAgOnTuX 19. Aug 2009

Wohl eher umgekehrt ;)

Hohlbratze 18. Aug 2009

Hm, warum klappt das dann bei dir nicht?

stpn 18. Aug 2009

Apple 2? Was hat der mit Graphik zu tun? Man konnte allerdings eine Graphikkarte...

irata 17. Aug 2009

Bingo! Outcast hatte raycasting/heightmaps (oder heightfields) für die Landschaft, und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LexCom Informationssysteme GmbH, Chemnitz
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  4. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Braunschweig, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 39,99€ (Release am 16. März)

Folgen Sie uns
       


  1. HMD Global

    Drei neue Nokia-Smartphones laufen mit Android One

  2. Nokia 1 im Hands On

    Android-Go-Smartphone mit Xpress-On-Covern kostet 100 Euro

  3. Nokia 8110 4G im Hands On

    Das legendäre Matrix-Handy kehrt zurück

  4. Galaxy S9 und S9+ im Hands On

    Samsungs neue Smartphones kommen mit variabler Blende

  5. Energizer P16K Pro

    Seltsames Smartphone mit 60-Wh-Riesenakku

  6. Matebook X Pro im Hands on

    Huaweis Notebook kommt mit Nvidia-Grafikkarte

  7. Apple

    iTunes Store sperrt alte Geräte und Betriebssysteme aus

  8. Alcatel 1T

    Oreo-Tablet mit 7-Zoll-Display kostet 70 Euro

  9. Notebook und Tablets

    Huawei stellt neues Matebook und Mediapads vor

  10. V30S Thinq

    LG zeigt sein erstes Thinq-Smartphone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Nur das Display ist ok.

    sofries | 03:29

  2. Re: Nein! Doch! Oh!

    Teebecher | 02:49

  3. Re: Irgendwie fehlen mir grade die interessanten...

    Furi | 02:45

  4. Re: 11 Jahre Support ...

    ChMu | 02:01

  5. Re: BANAAAAANAAAAA!

    User_x | 01:50


  1. 22:11

  2. 20:17

  3. 19:48

  4. 18:00

  5. 17:15

  6. 16:41

  7. 15:30

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel