• IT-Karriere:
  • Services:

GPL-Klage gegen Anbieter von Satellitenreceivern

Weitere Klagen gegen andere Firmen möglich

Der Linux-Entwickler Rasmus Rohde will den Satellitenfernsehenanbieter Viasat aufgrund einer GPL-Verletzung verklagen. Auch Klagen gegen zwei weitere dänische Firmen seien möglich, heißt es von Rohde.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der dänische Linux-Entwickler Rasmus Rohde will das Unternehmen Viasat verklagen. Dieses vertreibt den Satellitenreceiver Samsung DSB-H670N, den sich Rohde angeschafft hat. Bei näherer Untersuchung des Gerätes stieß er darauf, dass sich in dem Receiver ungenutzte Hardware befindet, die er versuchen wollte, zum Laufen zu bekommen. Dabei fiel ihm auf, dass auf dem Receiver ein Linux-Kernel und Busybox - eine Sammlung von Unix-Anwendungen für Embedded-Geräte - laufen.

Stellenmarkt
  1. EGT Energievertrieb GmbH, Triberg
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Beim Kauf gibt es allerdings keinen Hinweis auf den Einsatz von GPL- oder LGPL-Software. Und eine Möglichkeit, den Quelltext zu erhalten, gibt es laut Rohde ebenfalls nicht. Genau dazu verpflichtet die GPL jedoch. Sowohl der Linux-Kernel als auch Busybox werden unter der GPL vertrieben.

Rohde nahm daraufhin Kontakt mit Viasat auf, wie er auf seiner Homepage schreibt. Da allerdings keine Reaktion von Viasat erfolgte, bereitet Rohde nun gemeinsam mit seinen Anwälten eine Klage vor. Zudem weist Rohde auf die Möglichkeit von Klagen gegen andere Firmen hin. Auch die Unternehmen Stofa und Yousee sollen Receiver mit Linux vertreiben. Bei Yousee müsse er aber erst überprüfen, ob es möglich sei, den Quelltext zu erhalten, so Rohde.

Die Busybox-Entwickler selbst haben in der Vergangenheit mehrere Klagen aufgrund von GPL-Verletzungen in die Wege geleitet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 59€ (Bestpreis!)
  2. 29,99€ (Vergleichspreis 49,99€)
  3. 35€ (Bestpreis!)
  4. 106,90€ + Versand

Der Kaiser! 20. Aug 2009

SEUFZ!!!!! Wenn du doch so sehr an der Meinung der anderen interessiert bist, wieso...

Der Kaiser! 20. Aug 2009

Mister. Die Welt besteht nicht nur aus entweder oder. An oder aus. Es gibt viele Stufen...

MeMeD 17. Aug 2009

Warum sollte er beim Leistungsdiebstahl zusehen (Opensource Entwickler erschaffen ja was...

Siga9876 17. Aug 2009

BIOS ist wohl eher eng gesehen das BIOS für IBM AT/PCs welches diese Interrupts zur...

TheXMan 17. Aug 2009

Uuups, aber gut zu wissen .. da kann man ihre vielen Fehler in V2 ja mal selbst suchen...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


      •  /