Microsoft zeigt Zune HD mit Touch-Oberfläche in Aktion

Mediaplayer kommt im September 2009 in den USA auf den Markt

Einem US-amerikanischen Onlinemagazin hat Microsoft seinen Mediaplayer ausführlich vorgeführt, was die Redakteure in einem Video festgehalten haben. Brian Seitz, Marketing Manager für den Zune, zeigt darin die Touch-Oberfläche, den Browser und die Suche per Bing.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Microsoft in der vergangenen Woche bestätigte, soll der Zune HD ab dem 15. September 2009 in den USA zu Preisen ab 219,99 US-Dollar verkauft werden, nach Europa kommt er - wie seine Vorgänger - bisher nicht. Das Gerät verfügt über einen OLED-Touchscreen mit 480 x 272 Pixeln und 3,3 Zoll Diagonale.

 
Video: Touch-Oberfläche des Zune HD

Die Bedienung dieser Touch-Oberfläche hat Microsoft nun bei TechFlash erstmals ausführlich gezeigt. An der rechten Seite gibt es auf dem Startbildschirm ein Hauptmenü, durch das sich flüssig scrollen lässt. Eine Favoritenliste kann nicht nur die zuletzt wiedergegebenen Musikstücke und Videos anzeigen, sondern auch Weblinks und Radiosender. Anders als viele andere portable Mediaplayer verfügt der Zune HD über einen Empfänger, der nicht nur analoges UKW-Radio, sondern auch den digitalen Dienst "HD Radio" empfangen kann, der vor allem in den USA verwendet wird.

Als Antenne dient dabei wie üblich das Kopfhörerkabel, nach dem Einstecken konnte Brian Seitz in wenigen Sekunden zwei HD-Sender mit mehreren Streams empfangen. Diese Streams entsprechen den verschiedenen Stationen einer Senderkette und sind oft auf ein bestimmtes Musikgenre ausgerichtet. Auch die Wiedergabe von HD-Videos in 720p zeigte der Microsoft-Manager. Möglich macht das Nvidias Tegra-Chipsatz. Welches Format dabei verwendet wurde, geht aus dem Video aber nicht hervor. Über ein als Zubehör erhältliches Dock kann der Zune HD seine Clips auch per HDMI an einen Fernseher weitergeben.

Während der Wiedergabe von Mediendateien lassen sich über eine Taste an der Seite des Geräts die recht großen Bedienelemente wie Play/Pause und Vor/Zurück einblenden. Sie liegen dann als Overlay in der Mitte des Bildschirms, nicht wie bei anderen Geräten am Rand der Anzeige. Die Icons reagieren durch Zoomeffekte auf Eingaben.

Ebenso ist auch die Tastatur realisiert, die im QWERT-Layout eingeblendet wird, wenn etwa eine Webadresse für den integrierten Browser eingegeben werden soll, um die WLAN-Anbindung des Zune zu nutzen. Beim Berühren der kleinen Buchstaben werden diese vergrößert und dann mit einem weiteren Druck darauf ausgewählt. Neben der Home-Taste unter dem Display und den Lautstärkereglern ist der Einschaltknopf in der Mitte der oberen Kante des Geräts das einzige weitere Bedienelement des Geräts. Es dient bei kurzem Druck zum Verriegeln der Tasten und des Displays, bei längerer Betätigung wird der Zune HD ein- oder ausgeschaltet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


d3m0n 10. Sep 2009

Der Europäische Markt ist denen wie sie so schön sagen zu unsicher!! So ein Blödsinn...

d3m0n 10. Sep 2009

Das mit nicht in Europa erscheinen sehe ich genau so... richtig scheisse!! Der Ipod touch...

Blair 17. Aug 2009

kameras haben öfter 460.000 pixel bei 3 zoll, ich glaube sogar teilweise mehr.

not me 17. Aug 2009

Zu dem Zeitpunkt, als Microsoft pro forma 150 Mio$ in nicht stimmberechtigten Aktien von...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jack Kilby
Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand

Am 6. Februar 1959 wurde Jack Kilbys Patent für den Mikrochip eingereicht. Und das war nicht das einzige Interessante im Leben des Nobelpreisträgers.
Ein Porträt von Elke Wittich

Jack Kilby: Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand
Artikel
  1. Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
    Künstliche Intelligenz
    So funktioniert ChatGPT

    Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
    Ein Deep Dive von Helmut Linde

  2. Poco X5 und X5 Pro: Neue Poco-Smartphones mit Qualcomm-SoCs ab 300 Euro
    Poco X5 und X5 Pro
    Neue Poco-Smartphones mit Qualcomm-SoCs ab 300 Euro

    Pocos neue Smartphones kommen mit 120-Hz-Displays, großen Akkus und Qualcomm-Chips. Das Pro-Modell hat eine 108-Megapixel-Kamera.

  3. Programmiersprache: C++ - da ist noch Musik drin!
    Programmiersprache
    C++ - da ist noch Musik drin!

    Viele Entwickler sind dankbar für Impulse neuer Programmiersprachen, die Verbesserungen und Vereinfachungen in Aussicht stellen. Hat das uralte C++ mit seinen einzigartigen Vorteilen dagegen eine Chance?
    Ein Deep Dive von Adam Jaskowiec

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /