Deutscher Konsolenspielemarkt die Nummer eins in Europa
Spielemarkt in den USA bricht im Juli 2009 um rund 29 Prozent ein
Traditionell war Großbritannien in Europa der wichtigste Markt für Konsolenspiele. Jetzt nicht mehr: Nach Angaben von Media Control liegt jetzt Deutschland vorne. Aktuelle Marktdaten bergen aber noch mehr Überraschungen - insbesondere bei aktuellen Konsolenverkaufszahlen aus den USA.
Jahrelang war Deutschland der europaweit wichtigste Markt für PC-Spiele, Großbritannien für Konsolentitel. Das hat sich jetzt geändert, meldet Media Control: Angeblich liegt Deutschland seit dem ersten Halbjahr 2009 vorne. Grund sei, dass die Absatzzahlen hierzulande konstant geblieben, auf der britischen Insel aber um rund 20 Prozent zurückgegangen sind. Nach Auffassung von Media Control hängt das insbesondere mit dem Fehlen von neuen Blockbustern zusammen. Der britische Markt ist noch stärker von einzelnen Hits abhängig als der deutsche, der traditionell breiter strukturiert ist.
Im Rest von Europa ergibt sich ein uneinheitliches Bild: Frankreich und Spanien mussten Einbußen verzeichnen, während die Märkte in Schweden und den Niederlanden leicht gewachsen sind. Einen starken Umsatzgewinn verzeichnet laut Media Control das kleine Portugal: Um 16 Prozent wuchs die Menge der verkauften Spiele zum Vorjahr, und die Umsätze legten um elf Prozent zu. Praktisch unverändert zeigen sich neben Deutschland die Märkte in Italien und Belgien.
Selbst die am stärksten gebeutelten Europäer stehen im Vergleich mit dem amerikanischen Markt gut da: Der musste im Juli 2009 laut dem Marktforschungsunternehmen NPD Group einen Rückgang von rund 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen - Analysten hatten mit einem längst nicht so starken Einbruch gerechnet. Der Umsatz mit Software ging um 26 Prozent auf 436,9 Millionen US-Dollar zurück, der mit Hardware sogar um 37 Prozent auf 280,9 Millionen US-Dollar.
Besonders der Absatz aktueller Konsolen lahmt derzeit in den USA. Laut NPD Group wanderten von der Nintendo Wii rund 252.500 Exemplare über die Ladentheken - im Vorjahresmonat waren es rund 300.000 mehr. Sony konnte von der Playstation 3 nur noch 121.800 Stück verkaufen, rund 99.000 weniger als im Vorjahr. Vergleichsweise glimpflich fiel der Rückgang nur bei der Xbox 360 aus: 202.900 Geräte konnte Microsoft an den Mann bringen, rund 2.000 weniger als im Juli 2008.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







ey du depp sag nochmal so ein scheiss,und wir hauen dich weg (und pokemon is für klein...
Was für ein Blödsinn. In Grossbritannien werden pro Woche mehr Wii und 360 verkauft als...
Kurze Frage: hast du die Freunde/Bekannten repräsentativ ausgewählt oder wohnen die...
mit minderwertigeren, weil nicht abwärtskompatiblen Spielkonsolen zu einem höheren Preis...