Miavojo: GPS-Überwachung mit Handyfunktion

So lassen sich Telefonnummern nur über den Miavojo-Dienst in das Telefonbuch des Geräts eintragen. Dadurch stehen nur voreingestellte Telefonnummern auf dem Gerät bereit. Damit kann es nur zum Anrufen der vorgegebenen Nummern genutzt werden. Auch die Einträge auf der SIM-Karte werden aus diesem Grund ignoriert. Da sich aber die SIM-Karte aus dem Mobiltelefon ohne Aufwand entfernen lässt, ist es kein sonderlich wirksamer Schutz davor. Wird die SIM-Karte in ein anderes Handy gesteckt, können darüber dann beliebige Telefonate geführt werden.

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Mit dem Mambo 2 Personal Edition können auch SMS empfangen sowie versendet werden und es lassen sich spezielle Textbotschaften via GPRS übermitteln, die der Überwacher über die Miavojo-Seite sendet respektive empfängt. Weil das Gerät keine Tastatur besitzt, gibt es immerhin vier Antwortvorlagen, die aber nur für eine einsilbige Kommunikation taugen. Immerhin können Textanfragen so recht bequem vom Gerätenutzer beantwortet werden.

Denn bei der Geräteentwicklung wurde auf ein möglichst kompaktes Gehäuse gesetzt, so dass der Platz für eine Tastatur nicht vorhanden war. Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt und stoßfest. Als ungewöhnlich fiel auf, dass sich die Tasten am Gerät nicht sperren lassen. Dadurch kann es passieren, dass Anrufe getätigt werden, weil das Gerät etwa im Schulranzen hin und her fliegt oder einfach in der Tasche ungewollt eine Taste betätigt wird.

Standardmäßig arbeitet das Gerät im Trackingmodus und sendet alle 20 Sekunden GPS-Signale per GPRS an den Miavojo-Server. Damit verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von rund 12 Stunden. Noch längere Akkulaufzeiten gibt es, wenn das GPS-Signal im Schlafmodus nur alle 5 Minuten per GPRS übermittelt wird. Dann ist eine Echtzeitüberwachung weniger gut möglich, aber das Nachverfolgen einer Route sollte damit ohne Probleme funktionieren. Der Hersteller machte keine Angaben dazu, wie lange der Akku im Schlafmodus durchhält. In beiden Modi wird die GPS-Position auf dem Gerät selbst alle 5 Sekunden gespeichert.

Der Anschluss zum Laden des Akkus befindet sich unter einer Schutzlasche, die sich nur sehr schwer öffnen lässt. Damit ist der Anschluss zwar vor Spritzwasser geschützt, aber weil das Gerät bei normalem Einsatz einmal täglich an die Steckdose muss, ist es störend, die Abdeckung jedesmal mühsam zu öffnen. Außerdem stellt sich die Frage, wie lange der Verschlussmechanismus das durchsteht, ohne kaputtzugehen. Das Problem hat auch der Hersteller erkannt und legt eine alternative Schutzlasche bei, die den USB-Anschluss frei lässt. Damit ist das Gerät dann aber nicht mehr vor Spritzwasser geschützt.

Der GPS-Tracker Mambo 2 Personal Edition ist zum Preis von 300 Euro online zu haben. Im stationären Handel gibt es das Gerät vorerst nicht. Im Preis enthalten sind ein Netzteil, ein USB-Ladekabel, eine Dockingstation sowie eine Nutzung des Miavojo-Dienstes für zwei Jahre. Nach Ablauf dieser zwei Jahre kann der Dienst für 30 Euro pro Jahr weiter genutzt werden. Mit einem Miavojo-Konto lassen sich bis zu fünf Geräte verwalten.

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Tantalus 17. Aug 2009

Dafür müsstest Du aber erst mal den Dickschädel aufhämmern. ;-) Gruß Tantalus



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