Miavojo: GPS-Überwachung mit Handyfunktion

Wenn längere Zeit kein GPS-Signal vorhanden ist, vermerkt der Dienst die Route als beendet. Damit werden die Wege leichter ersichtlich, die der Gerätebesitzer beschritten hat. Zu einer Strecke gibt es kaum Detailinformation. Es ist zu einer Strecke nur ersichtlich, zu welcher Uhrzeit eine Überwachung gestartet und beendet wurde. Wie lang die Fahrt dauerte, muss der Nutzer selbst ausrechnen. Beim Ausprobieren machte sich negativ bemerkbar, dass nach einer Trackaufzeichnungsdauer von nicht einmal zwei Stunden verteilt auf drei Tracks erst der Gerätespeicher geleert werden musste, damit wieder neue Tracks aufgezeichnet wurden.

In dem Dienst kann ein sogenanntes Geofence bestimmt werden. Damit wird ein Areal für eine gezielte Überwachung festgelegt. Der Überwacher kann bestimmen, dass er per SMS informiert wird, wenn das Gerät dieses Areal betritt oder verlässt. Die Geofences können derzeit nur rechteckig sein, so dass keine Kreisbereiche bestimmt werden können.

Wer mit der Mambo 2 Personal Edition unterwegs in eine Notlage gerät, muss lediglich einen Knopf einige Sekunden drücken, um einen Alarm auszulösen. Damit dieser nicht versehentlich losgeht, gibt es einen 10-Sekunden-Countdown. In dieser Zeit kann der Alarm mit einem weiteren Knopfdruck angehalten werden. Wenn der Nutzer nicht eingreift, erscheint wenige Sekunden später im Miavojo-Dienst der betreffende Alarm mit Positionsangabe. Dieser kann aber auch als SMS oder Anruf zu einer bestimmten Rufnummer weitergeleitet werden. Eine solche SMS enthält einen Google-Maps-Link, um die Position des Alarms auch unterwegs ohne Zugriff auf den Miavojo-Dienst sehen zu können, sofern das verwendete Mobiltelefon mit einem passenden Browser ausgestattet ist.

Die Personal Edition des Mambo 2 wurde bewusst nur mit rudimentären Funktionen bestückt. Damit will der Hersteller eine einfache Bedienung erreichen und eine missbräuchliche Nutzung verhindern. Das Gerät besitzt nur drei Knöpfe, die zum Teil mit verschiedenen Funktionen belegt sind. Dadurch wird die Bedienung vor allem für ältere Menschen nicht gerade einfacher. Verwirrung könnte auch der 5-Wege-Navigator bringen, der immer nur eine Funktion kennt, ganz gleich, in welche Richtung man ihn bewegt. Hier erweist es sich als negativ, dass das Gerät mit veränderter Bedienung und anderen Funktionen auch für andere Kundenschichten angeboten wird. Lediglich die Firmware ist dann verändert.

Die Handyfunktionen wurden beschnitten, um eine missbräuchliche Nutzung auszuschließen. Das Konzept sieht vor, dass alle Einstellungen am Gerät nur über den kennwortgeschützten Miavojo-Dienst vorgenommen werden können. Der Gerätenutzer selbst kann keine Einstellungen verändern. Aber auch über den Miavojo-Dienst halten sich die Konfigurationsmöglichkeiten in Grenzen. So können weder Alarm- noch Klingeltöne verändert werden. Nicht einmal die Lautstärke von Signaltönen lässt sich konfigurieren.

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