Abo
  • IT-Karriere:

Streit um MySQLs duale Lizenz

MySQL-Gründer kritisiert zu restriktive OEM-Lizenz von MySQL

MySQL-Gründer Michael "Monty" Widenius kritisiert Suns OEM-Lizenz für MySQL, da diese zu restriktiv sei. Er selbst würde eine solche Lizenz nie akzeptieren und habe sie nicht in dieser Form zu seiner Zeit bei MySQL oder Sun gebilligt.

Artikel veröffentlicht am ,

MySQL wird unter einer sogenannten dualen Lizenz angeboten. Zum einen unter der GPL, zum anderen unter einer kommerziellen OEM-Lizenz. An der aktuellen Form Letzterer stört sich MySQL-Gründer Monty Widenius, der Sun Anfang des Jahres verlassen hat.

Stellenmarkt
  1. Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Duisburg
  2. neam IT-Services GmbH, Paderborn

Nach Ansicht von Widenius ist die Standard-OEM-Lizenz von MySQL zu restriktiv: Sie erlaube keine Veränderungen an MySQL, was Bugfixes, Optimierungen auf eine spezielle Applikation oder die Integration öffentlich verfügbarer Patches ausschließt. Auch die Nutzung von MySQL-Forks wie Drizzel (Sun), ExtSQL oder Widenius' eigener MariaDB sei von der OEM-Lizenz nicht abgedeckt. Zudem beschränke sich die OEM-Lizenz auf ein bestimmtes Major-Release von MySQL und es sei nicht möglich, eine Lizenz weiterzuverkaufen.

Zwar habe Sun jedes Recht, die Lizenz so auszugestalten, doch sie vertrage sich eben nicht mit dem, wie sich Widenius eine duale Lizenzierung vorstellt, schreibt er in seinem Blog. Er habe die duale Lizenz damals bewusst liberaler gestaltet.

Wann aber die OEM-Lizenz geändert wurde, ist unklar. Widenius verweist darauf, dass die Lizenz zuletzt im September 2008 überarbeitet wurde. Also unter der Ägide von Sun. Was dabei aber verändert wurde, weiß Widenius nicht. Kaj Arnö, Communitymanager für MySQL, weist die Kritik seines langen Weggefährten zurück. Die Lizenz sei seit Jahren nicht verändert worden.

Unabhängig davon, wer die Lizenz wann verändert hat, pocht Widenius darauf, dass die Lizenz in ihrer aktuellen Form nicht zu einem Open-Source-Projekt passe. Er lehnt die duale Lizenzierung nicht ab, im Gegenteil, er stellt sich weiterhin hinter die Idee und will auch die Software seiner neuen Firma Monty Program unter einer dualen Lizenz anbieten. Nur eben weniger restriktiv, was die OEM-Lizenz angeht.

Für das eigene Geschäft, so Widenius weiter, seien die Restriktionen der MySQL-Lizenz kein Problem. Sein Unternehmen nutze nur die GPL-Version.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 239,00€
  2. 289€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

<°)))x... 14. Aug 2009

Re: <°)))x< Schon die Kindergarten-Eingangspruefung bestanden ? Nein ? Dachte ich mir...

Experteee 14. Aug 2009

Ab vier Cores besser als bei MySQL + InnoDB

ABDC 14. Aug 2009

...


Folgen Sie uns
       


ANC-Kopfhörer im Lautstärkevergleich

Wir haben Microsofts Surface Headphones und die Jabra Elite 85h bei der ANC-Leistung verglichen. Für einen besseren Vergleich zeigen wir auch die besonders leistungsfähigen ANC-Kopfhörer von Sony und Bose, die WH-1000XM3 und die Quiet Comfort 35 II.

ANC-Kopfhörer im Lautstärkevergleich Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. AT&T Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s
  2. Netzausbau Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten
  3. SK Telecom Deutsche Telekom will selbst 5G-Ausrüstung entwickeln

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

    •  /