Snom beseitigt Sicherheitslücke in VoIP-Telefonen

Schwachstelle ermöglicht Abhören von Gesprächen

Der Sicherheitsspezialist Compass Security weist auf zwei mittlerweile geschlossene Sicherheitslücken in den VoIP-Telefonen der Firma Snom hin. Sie erlauben es Angreifern, Adressbucheinträge und Anrufprotokolle zu ändern sowie Gespräche abzuhören.

Artikel veröffentlicht am ,

Mittels "Cross-Site Request Forgery" war es Angreifern möglich, unberechtigt Daten in einer Webanwendung zu verändern und Vollzugriff auf das Endgerät zu erhalten. Damit sei unter anderem das Abhören von Gesprächen möglich, so Compass. Durch Manipulation von HTTP-Requests sei es möglich gewesen, die Authentifizierung von Nutzern auszuhebeln, so dass Angreifer ohne Passwort auf das Webinterface des Telefons zugreifen und dieses vollständig kontrollieren konnten.

Snom hat die Fehler in den Firmwareversionen 6.5.20, 7.1.39 und 7.3.14 behoben, bestätigen Compass und Snom. Zuvor sei die Sicherheitslücke jedoch nicht in allen Firmware-Main-Versionen behoben und den Kunden nicht gemeldet worden, kritisiert der Schweizer Sicherheitsspezialist.

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