Versatel macht höheren Verlust

Firma leidet unter Preisverfall bei Privatkundenbereich

Versatel Deutschland musste im ersten Halbjahr 2009 einen Rückgang beim Umsatz und einen gestiegenen Verlust hinnehmen. Die Telefongesellschaft hielt jedoch an ihrer Prognose für das Gesamtjahr fest.

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Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2008 fiel bei Versatel der Umsatz um 8,5 Prozent auf 362,6 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA der Telefongesellschaft betrug 90,7 Millionen Euro, nach 112,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettoverlust stieg von 22 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 23,5 Millionen Euro an.

Die Gesamtjahresprognose ließ die Unternehmensführung unverändert: Der Umsatz soll mindestens 740 Millionen Euro betragen, nach 762 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA werde bei 180 Millionen Euro liegen, hier wurden im Vorjahr 211 Millionen Euro verzeichnet.

Ursache für das schlechte Abschneiden im ersten Halbjahr 2009 sei die rückläufige Entwicklung im Privatkundensegment, gab das Unternehmen zur Begründung an. Versatel habe sich konsequent auf profitables Kundenwachstum konzentriert, was sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt habe. Der Preisverfall bei Privatkunden habe die Margen gedrückt. Das Geschäftskundensegment verzeichnete im Halbjahresvergleich einen Umsatzanstieg um 3,3 Prozent auf 100,4 Millionen Euro.

Die Zahl der Breitbandverträge mit Privatkunden konnte Versatel von 692.000 am 30. Juni 2008 auf 710.000 zum 30. Juni 2009 leicht steigern. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde ging jedoch zurück.

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