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Lenovo Q700: Günstiger und kleiner Media-Center-PC

Wohnzimmer-PC mit reiner Intel-Plattform. Lenovo bietet in den USA eine besonders kompakte PC-Serie namens "Q700" an. Die Geräte sollen im Wohnzimmer Platz finden und sind mit einem HDMI-Port bestückt, verfügen jedoch nicht über ein Blu-ray-Laufwerk.
/ Nico Ernst
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Zu Preisen ab 500 US-Dollar ist der Q700(öffnet im neuen Fenster) für einen HTPC aus Notebook-Komponenten recht günstig, und mit fast genau 6 x 20 x 25 Zentimetern auch recht kompakt. Zudem kann er, wie einer der beliebten Mediaspieler mit Festplatte, auch hochkant aufgestellt werden. Das Netzteil ist allerdings extern untergebracht. DVDs nimmt das Gerät über ein Slotlaufwerk entgegen, das auch als DVD-Brenner dient. Ein Blu-ray-Laufwerk gibt es auch nicht als Option, es kann höchstens per USB angeschlossen werden.

USB-Ports gibt es reichlich, nämlich je vier an Vorder- und Rückseite. Die vorderen Anschlüsse, zu denen auch Firewire 400, analoger Ton und ein Card-Reader gehören, sind hinter einer Klappe verdeckt. Hinten befinden sich HDMI, VGA, Gigabit-Ethernet, eSATA und auch ein optischer S/P-DIF-Ausgang. Damit kann das Bild direkt per HDMI an einen Fernseher geschickt werden, während der Ton über einen älteren A/V-Receiver laufen kann, der nicht über HDMI verfügt. Alternativ kann man achtkanaligen Ton auch über die Analogausgänge an der Rückseite an ein aktives Boxensystem ausgeben.

Neben drahtgebundenem Ethernet gibt es intern noch WLAN nach 802.11b/g und Draft-n-2.0 ohne abstehende Antennen. Bei einigen Modellen integriert Lenovo auch einen analogen TV-Tuner und legt eine Fernbedienung bei. Deren Empfänger sitzt im Gehäuse des Rechners; ob sie sich auch bei den Modellen ohne Tuner nutzen lässt, ist nicht bekannt. Ebenso ist unklar, wie viele der laut Datenblatt (PDF(öffnet im neuen Fenster)) vorhandenen beiden Mini-PCIe-Slots noch für Aufrüstungen zur Verfügung stehen – in der Regel ist einer durch das WLAN-Modul belegt, auch der TV-Tuner soll laut dem Datenblatt in einem der Slots Platz finden.

Mit Blu-ray-Tauglichkeit wirbt Lenovo nicht, obwohl die Hardware stark genug dafür wäre. Als Prozessor dient in jeder Ausstattung Intels Pentium E5200 mit 2,5 GHz und zwei Kernen, der Chipsatz ist Intels G43 mit dem Grafikkern GMA X4500. Nach anfänglichen Problemen und einigen Treiberupdates(öffnet im neuen Fenster) beherrscht dieser Kern nun auch das ruckelfreie Decodieren von Blu-ray-Codecs.

In der kleinsten Ausstattung mit einer 320-GByte-Festplatte kostet der Q700 499 US-Dollar brutto, mit einer 640-GByte-Platte 549 US-Dollar. Bei allen Modellen verbaut Lenovo 4 GByte Speicher nach DDR2-667 und installiert folgerichtig Windows Vista Home Premium in der 64-Bit-Version. Nach Angaben von Lenovo Deutschland steht noch nicht fest, ob der Q700 hierzulande angeboten wird.


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