Apple korrigiert aktiv ausgenutzte DNS-Lücke unter MacOS X

Sicherheitsupdate 2009-004 schließt nur eine Lücke

Derzeit vergeht kaum ein Tag ohne Sicherheitspatch. Von Apple kommt jetzt bereits der dritte Patch in kurzer Folge. Nach einem Update für MacOS X und dem Safari-Patch ist jetzt erneut das Betriebssystem dran. BIND hat eine Schwachstelle, die bereits ausgenutzt wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Apple schließt mit dem Sicherheitsupdate 2009-004 eine Lücke im DNS-Server BIND des Betriebssystems MacOS X. Die derzeit vorhandene Schwachstelle erlaubt es einem Angreifer, mit einer speziell präparierten Updatenachricht den DNS-Server abstürzen zu lassen.

Apple reagiert mit dem Patch auf einen Exploit, der offenbar schon die Runde macht. Allerdings ist BIND in der Regel nicht aktiv, wenn der Anwender oder Administrator den DNS-Server nicht gestartet hat. Wenn er allerdings gestartet wurde, sollte der Anwender den Patch möglichst bald installieren.

Der aktuelle Sicherheitspatch ist nun schon der dritte in Folge. Immerhin hat Apple erst vor kurzem mit MacOS X 10.5.8 umfangreich Sicherheitslücken geschlossen. Das Sicherheitsupdate 2009-003 war dort integriert. Kurz darauf folgte Safari 4.0.3 und nun das Sicherheitsupdate 2009-004.

Zu haben ist das Sicherheitsupdate für MacOS X 10.4 und 10.5 und die jeweiligen Serverversionen. Es ist, je nach eingesetztem System, zwischen 130 und 204 MByte groß und im Downloadbereich von Apple zu bekommen. Der Sicherheitspatch enthält auch vorherige Sicherheitspatches. Über die Softwareaktualisierung ist der Patch erheblich kleiner. Im Fall eines Intel-Macs mit MacOS X 10.5.8 sind es beispielsweise nur 10 MByte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /