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Interview Serious Games: "Frauen wollen etwas aufbauen"

Golem.de: Einer der typischen Vorwürfe gegenüber Computerspielen: Die Kinder und Jugendlichen werden dick und unbeweglich. Wie könnte man Kinder per Konsole dazu bringen, abzunehmen - gibt es da neue Ansätze?

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Zeitner: Politik und Wissenschaft haben erkannt, dass wir die Kinder und Jugendlichen mit den Medien erreichen müssen, die sie jeden Tag nutzen. Hierzu gehört neben dem Handy und dem Internet auch die Videospielkonsole. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln entwickeln wir gerade einen "Personal Trainer" für Kids. Zielsetzung der Software ist die gleiche wie beim Personal Trainer für Männer und Frauen. Nur der Weg zu mehr Fitness wird verspielter sein.

Golem.de: Bei Serious Games für Endkunden hat ein Großteil der Programme mit Sport oder Kochen zu tun. Welche weiteren Bereiche finden Sie noch vielversprechend?

Zeitner: Neben der körperlichen Fitness steht bei uns das Thema Musik auf der Agenda. Wir glauben, dass es in Zukunft nicht nur ein Zusammenspiel zwischen einer saitenlosen Plastikgitarre und den Konsolen gibt, sondern dass es echte, selbst gemachte Musik in Spielen geben wird.

Golem.de: Wie lukrativ ist das Geschäft mit den Serious Games eigentlich - erreicht das in der Breite die Renditen, die im klassischen Spielemarkt möglich sind?

Zeitner: Wenn man rein den Umsatz aus den Handelsregalen betrachtet, gibt es nur wenige Produkte, die ähnliche Renditen einfahren können. Serious Games bieten aber vielseitige Vertriebsmöglichkeiten, an die klassische Spiele nicht heranreichen.

Golem.de: Was glauben Sie: Welche Bedeutung für die Spielebranche hat das klassische Hardcore-Game in zehn Jahren?

Zeitner: Hardcore-Games werden auch in zehn Jahren noch eine Fangemeinde haben. Das ist wie bei der Musik oder dem Film. Hätten Sie vor zehn Jahren gedacht, dass am Samstagabend um 20 Uhr immer noch Volksmusik läuft? Der DVD-Markt ist zum Beispiel gerade wegen der Klassiker so schnell gewachsen.

Golem.de: Sie werden mit GCC in ein paar Tagen auf der GamesCom präsent sein - für Sie ja fast ein Heimspiel. Was erwarten Sie von der Messe?

Zeitner: Wenn ich nicht wüsste, dass es falsch ist, würde ich sagen: GamesCom is coming home! Die Industrie und die Messegesellschaft Leipzig haben über die letzten Jahre eine fantastische Messe aufgebaut, die nun in Köln zur ganzen Größe reifen kann. Wir werden eine wahnsinnige Show erleben, die alle Kölner und die Menschen in der Region mit einbinden wird. Ich habe vor einigen Jahren mal gesagt, dass unsere Messe eines Tages 400.000 Besucher haben wird. Wenn wir das wirklich wollen, bekommen wir es in Köln auch hin.

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Missingno. 12. Aug 2009

Würde dich das aufbauen?

trude 12. Aug 2009

Frauen bauen auf, Männer zerstören es. Frauen räumen auf, Männer machen Dreck. So ist das...

Blork 12. Aug 2009

etwas aufbauen.


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