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Firmware für Intels Postville-SSDs beseitigt kritischen Bug

Nutzung von SSD-Passwörtern soll nicht mehr den Zugang zu Daten verhindern. In den neuen SSDs von Intel steckte ein Fehler, der dazu führen konnte, dass der Anwender nicht mehr an seine Daten herankommt. Mit einem Firmwareupgrade beseitigt Intel diesen Fehler nun.
/ Andreas Sebayang
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Die Postville genannten SSDs, die sich vor allem durch den Preis von ihren Vorgängermodellen unterscheiden, hatten einen schwerwiegenden Fehler(öffnet im neuen Fenster), den Intel jetzt mit einer neuen Firmware behoben hat. Wer ein Festplattenpasswort bei der SSD gesetzt hatte und es anschließend ändern oder deaktivieren wollte, hatte anschließend keinen Zugriff auf die Daten mehr.

Medienberichten zufolge sah sich Intel sogar gezwungen, die Auslieferung für einige Zeit zu stoppen, damit möglichst nur fehlerfreie SSDs in den Handel gelangen. Ein weiterer Fehler, der ebenfalls mit einem gesetzten Passwort zusammenhängt, wurde ebenfalls beseitigt. Setzt sich ein PC in den Stand-by-Modus bei aktiviertem SSD-Passwort, kann das System unter Umständen nicht mehr aufwachen.

Betroffen sind nur Intels SSDs der zweiten Generation mit Flashspeicher, der im 32-nm-Prozess produziert wird. Der Firmwareupdater(öffnet im neuen Fenster) belässt die Firmware der SSDs der ersten Generation (50-nm-Flashspeicher) so wie sie ist, wenn bereits eine aktuelle Firmware aufgespielt wurde.


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