Sony bestätigt Probleme mit Nvidia-Grafikchips
War im Jahr 2008 nur die Rede davon, dass Notebooks von Apple, Dell, HP und Lenovo von den problematischen Nvidia-Grafikchips betroffen sind, reiht sich ein Jahr später auch Sony in die Notebookhersteller ein, die ihren Kunden kostenlose Reparaturen anbieten.
Lange habe es keine Hinweise darauf gegeben, dass auch Vaio-Notebooks von den Problemen betroffen sind, teilt Sony mit. Nach genauer Beobachtung sei man aber zu dem Schluss gekommen, dass auch ein kleiner Teil der eigenen Notebooks unter den zu heiß werdenden Grafikchips leide. Die Fehler zeichnen sich durch gestörte Videos, doppelte Bilder oder einen leeren Bildschirm aus.
Betroffen sind laut Sony Geräte aus den Modellreihen VGN-AR1xx, VGN-AR2xx, VGN-AR3xx, VGN-FZ1xx, VGN-FZ2xx, VGN-FZ3xx, VGN-FZ4xx, VGC-LT1xx und VGC-LT2xx.
Betroffenen Kunden bietet Sony die kostenlose Reparatur der Geräte an und verlängert die Garantie auf die Grafikchips um drei auf vier Jahre. Ersetzt werden die Grafikchips allerdings erst, wenn die Probleme auftreten. Details dazu hat Sony unter esupport.sony.com(öffnet im neuen Fenster) hinterlegt.
Nvidia hatte bei Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen darauf verwiesen, dass die Kosten im Zusammenhang mit den defekten Grafikchips höher ausfallen als geplant.
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