Abo
  • IT-Karriere:

Spieletest: Duke Nukem 3D - indiziert auf dem iPhone

Ego-Shooter von 1996 ist jetzt auch auf dem Apple-Smartphone verfügbar

Altes Spiel auf neuer Hardware: Der Actionklassiker Duke Nukem 3D ist jetzt auch für das iPhone verfügbar. Der Duke kämpft mit schweren Waffen und flotten Sprüchen gegen außerirdische Invasoren, der Spieler mit einer Steuerung, die Wünsche offenlässt - und Apple mit einem Jugendschutzproblem im App Store.

Artikel veröffentlicht am ,

Es war Anfang 1996, als der mittelmäßig bekannte Entwickler 3D Realms für Furore in Spielerkreisen sorgte - mit der Veröffentlichung des Ego-Shooters Duke Nukem 3D. Das war vom Start weg ein Verkaufserfolg. Einmal wegen der für damalige Verhältnisse ungewohnt charakterstarken Hauptfigur mit ihren derb-zynischen Sprüchen - "Hail to the king, baby". Und wegen der Technik, die zwar immer noch keine wirklich dreidimensionalen Umgebungen bot, aber das Gefühl davon geschickter vermittelte als etwa die Konkurrenzprogramme aus dem Hause id Software.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München
  2. BWI GmbH, Münster

Jetzt ist das Programm auch für das iPhone von Apple verfügbar - und zwar bis auf die Steuerung und wenige inhaltliche Details in fast genau der Version, die 1996 für PC erschien. Unterschiede liegen vor allem in der Gegnerdichte sowie bei Kleinigkeiten wie fehlenden Sounds.

Handlung (Aliens greifen die Erde an), Orte (Stadt, Stripclub und Raumstationen) sowie Waffen (Pistole, Schrotflinte und mehr) der drei Episoden von Duke Nukem 3D sind unverändert. Neu ist die Bedienung - klar, am iPhone hängen weder Maus noch Tastatur. Das Programm bietet zwei Modi: Einen nennt es digital, einen analog. Im Digitalmodus steuert der Spieler den Duke über vier am Bildschirmrand angebrachte Touchscreen-Schieberegler. Der eine lenkt ihn nach vorne oder hinten, der nächste nach links oder rechts, einer löste eine Drehung aus und mit dem letzten lässt sich das Fadenkreuz kippen.

Die digitale Steuerung legt zwei Kreise auf den Bildschirm, mit denen das Spiel ungefähr wie mit den Hebeln eines klassischen Gamecontrollers gesteuert werden soll. Für Schüsse muss der Spieler in beiden Modi auf den Gegner tippen, für weitere Aktionen - Springen, Knien - gibt es berührungsempfindliche Extraknöpfe auf dem Bildschirm. Die drei Episoden lassen sich mit mehreren Schwierigkeitsgraden einzeln anwählen, der Spielstand lässt sich jederzeit manuell sichern.

Die weitgehende Inhaltsgleichheit bedeutet für Apple eigentlich ein Problem: Das Originalprogramm steht, wie Golem.de auf Nachfrage bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) erfahren hat, nach wie vor auf deren Jugendschutzindex. Es darf weder beworben noch Minderjährigen zugänglich gemacht werden. Als Nachweis dafür, dass ein Käufer erwachsen ist, käme nur das Postident-Verfahren in Frage, so die BPjM. Apple selbst hat eine hauseigene Alterswertung von "12+" vergeben - die aber in keiner Weise bindend ist. Auf Nachfrage von Golem.de konnte sich das Unternehmen noch nicht zu diesen rechtlichen Aspekten äußern.

Die iPhone-Version von Duke Nukem 3D kostet rund 3 Euro, der Download ist 12,3 MByte groß.

Fazit:

Auf dem iPhone hat Duke Nukem 3D vor allem ein Problem: die Steuerung. Es macht auch nach der Eingewöhnungsphase keinen Spaß, sich bei jedem Schritt zu überlegen, auf welchen Bereich des Bildschirms man tippen muss, damit der Duke seine Gegner ins Visier nimmt oder feindlichen Schüssen ausweicht. Davon abgesehen ist die Umsetzung ordentlich gelungen. Die Umgebungen wirken schön detailreich und nur etwas schwächer als beispielsweise die von Doom Resurrection, die Gegner sehen zwar arg verpixelt aus - aber dafür gibt es mehr spielerische Freiheit und den Duke-Humor.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 4,32€
  3. 1,19€

die zeit 14. Aug 2009

ab dem zeitpunkt, der einen zum appstore verleitet.

Adm!n 12. Aug 2009

nenne bitte diese grafik nicht gute grafik oder geh zum optiker.... ! verblendeter...

Adm!n 12. Aug 2009

das sandmänchen habe ich früher auch geliebt.... und heute will ich den alten schei...

Adm!n 12. Aug 2009

alle die fauligen alten kompost mögen .... sozusagen - Dürrobstliebhaber -

stpn 12. Aug 2009

sind die sticks überhaupt analog? falls es eh nur zwei zustände gibt, sehe ich im...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
    Radeon RX 5700 (XT) im Test
    AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

    Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
    2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
    3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
    Ricoh GR III im Test
    Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

    Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
    Ein Test von Andreas Donath

    1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
    2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

      •  /