Weblink-Verkürzer tr.im gibt auf
Nambu hat eigenen Angaben zufolge abertausende von Nutzern, die bisher jeden Tag mehrere zehntausende von URLs pro Tag generierten. Die tr.im-Nutzer müssen sich nun einen anderen Link-Verkürzer suchen. Neue Links können sie ab sofort nicht mehr eintragen.
Die hohe Zahl der eingetragenen URLs und der Redirects sorge für hohen Aufwand bei der Entwicklung und erfordere einen Ausbau der Server. Diese Kosten kann Nambu nicht durch den Betrieb von tr.im finanzieren.
Ein funktionierendes Geschäftsmodell für tr.im hat Nambu laut offiziellem Blogeintrag nicht gefunden(öffnet im neuen Fenster) . Dass Nutzer nicht für die Verkürzung von URLs zahlen wollen, sei verständlich.
Auch die Datenbank der von Nutzern zusammengetragenen Links halten die Entwickler an sich für wertlos, weil sie jeder habe. Schließlich würden jeden Tag verschiedene Bots die tr.im-Links abgrasen und auf Diensten wie tweetmeme.com zur Verfügung stellen.
Kritik übte Nambu an Twitter, die bisher nur den tr.im-Konkurrenten bit.ly in ihre Social-Network-Plattform eingebunden haben. Andere hätten keinen Zugang. Tr.im könnte deshalb letztlich nur verlieren.
Da Nambu zu guter Letzt auch keinen Käufer für tr.im fand, wurde der Dienst nun eingestellt. "Wir schätzen den ganzen Support und die freundlichen Worte über tr.im, die wir in den letzten zwölf Monaten erhielten, aber Veränderung ist letztendlich gut und bit.ly kann euren URL-Verkürzungsbedarf mehr als befriedigen."
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