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Microsoft verkauft seine Werbeagentur Razorfish

Softwarekonzern vereinbart Partnerschaft mit Werbebranche. Microsoft trennt sich von seiner Onlinewerbeagentur Razorfish. Teil des Deals ist eine Partnerschaft mit dem drittgrößten Werbekonzern der Welt.
/ Achim Sawall
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Microsoft verkauft seine Onlinewerbeagentur Razorfish an die französische Publicis Groupe. Der Kaufpreis für die Firma mit 2.000 Beschäftigten beträgt 530 Millionen US-Dollar und wird in bar und Aktien bezahlt. "Der Preis war das Ergebnis eines Auktionsprozesses", sagte Publicis-Chef Maurice Levy. Publicis setzte sich gegen acht weitere Bieter, darunter Omnicom, Dentsu und WPP, durch. Der Softwarekonzern wird damit drei Prozent an Publicis halten, dem weltweit drittgrößten Werbekonzern.

Teil des Vertrags zwischen Publicis und Microsoft ist eine "strategische Vereinbarung" zur weitergehenden Zusammenarbeit im Bereich Onlinewerbung über fünf Jahre. Razorfish kauft Anzeigenplätze für seine werbetreibenden Kunden ein. Microsoft hat hier Abnahmegarantien ausgehandelt.

Microsoft hatte Razorfish 2007 im Rahmen der Übernahme von aQuantive erworben, aber eigenständig weitergeführt. Insgesamt zahlte Microsoft rund 6 Milliarden US-Dollar für aQuantive.


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