Abo
  • Services:

Quantencomputer: Fünf Zustände für Qudits auf Supraleiter

US-Universität erforscht einfachere Testsysteme

Nach dem Qubit, der Informationseinheit eines Quantencomputers, kommt das Qudits. Es kennt nicht zwei oder wie bisher maximal drei Zustände, sondern d Zustände - daher der Name. An der Universität von Santa Barbara (UCSB) hat man nun für die Qudits ein vergleichsweise einfaches Testsystem gebaut.

Artikel veröffentlicht am ,

Um den praktischen Einsatz von Quantencomputern zu entwickeln, gibt es mehrere Ansätze. Die Zahl der Qubits so einfach zu erhöhen, wie man etwa die Busbreite eines PC-Prozessors vervielfacht, ist dabei bisher nur schwer möglich, weil sich die Quantenzustände gegenseitig beeinflussen.

Stellenmarkt
  1. Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. NORMA Germany GmbH, Maintal

Zum Glück kann aber ein Quanteneffekt nicht nur einen Zustand einnehmen, wie das elektrische Bit mit 0 oder 1, sondern mehrere. Aus dem Qubit wird dann ein Qudit mit d Zuständen. Das erhöht auch die Zahl der gespeicherten Informationen oder die Rechenleistung.

Ein weiteres Problem ist die Beobachtung der Quanteneffekte mit Qubits oder Qudits. Auf einem vergleichsweise großen Supraleiter haben Forscher der Universität von Santa Barbara nun ein Quantensystem gebaut, mit dem sie fünf Zustände von Qudits beobachten konnten. Dabei waren auch mehrere Wechsel des Quantenzustandes parallel zu beobachten.

Das ist ein Novum, weil die Messung beziehungsweise Beobachtung selbst in der Quantenmechanik stets das Ergebnis beeinflusst. Steht mehr Raum zur Verfügung, so treten diese Verfälschungen in geringerem Umfang auf. Vom praktischen Einsatz ist aber auch das neue System noch entfernt, es soll vielmehr als Simulator für Quantencomputer dienen, ähnlich wie man neue Halbleiter heute schon per Software simulieren kann.

Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Ausgabe 325 des US-Magazins "Science" veröffentlicht. Einzelne Arbeiten, die zum Gesamterfolg beigetragen haben, finden sich auch auf den Seiten zu Quantencomputern der UCSB.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 915€ + Versand
  2. ab 399€
  3. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt erhalten

bralla 10. Aug 2009

Die d-adische Darstellung von Zahlen funktioniert auch mit 5 wer notgeil auf Input ist...

bralla 10. Aug 2009

Weil man mit ner Zeichnung von nem Taschenrechner nich rechnen kann :-p

Penetrator 08. Aug 2009

Falsch du Nase, wir publizieren auch. Und da mein Uni xxxxx Euro im Jahr zahlt, kann ich...

DER GORF 07. Aug 2009

HUNDERDAUSEND DODE DROLLE! DUD DAS WEH!!


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad E480 und Thinkpad 485 - Test

Wir testen das Thinkpad E480 mit Intel-Chip und das Thinkpad E485 mit AMD-Prozessor.

Lenovo Thinkpad E480 und Thinkpad 485 - Test Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Virtuelle Realität: Skin-Handel auf Basis von Blockchain
Virtuelle Realität
Skin-Handel auf Basis von Blockchain

Vlad Panchenko hat als Gaming-Unternehmer Millionen gemacht. Jetzt entwickelt er ein neues Blockchain-Protokoll. Heute kann man darüber In-Game Items sicher handeln, in der anrückenden VR-Zukunft aber alles, wie er glaubt.
Ein Interview von Sebastian Gluschak

  1. Digital Asset Google und Startup bieten Blockchain-Programmiersprache an
  2. Illegale Inhalte Die Blockchain enthält Missbrauchsdarstellungen

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

    •  /