LHC soll zunächst mit halber Kraft starten

Kupferstabilisatoren könnten unter Volllast zum Problem werden

Der Large Hadron Collider soll im November 2009 wieder in Betrieb gehen, zunächst aber nur mit verminderter Kraft von 3,5 TeV pro Beam. Erst wenn erste Erfahrungen auf diesem Niveau vorliegen, soll die Energie erhöht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Reparaturen am LHC sind weitgehend abgeschlossen. Im September 2008 war an einer Schweißverbindung zwischen zwei supraleitenden Magneten ein Lichtbogen entstanden, der einen Heliumtank beschädigte. Durch das Loch waren rund 6 Tonnen Helium entwichen. Das flüssige Helium kühlt die supraleitenden Magnete auf 4,5 Kelvin.

 

Seitdem steht der größte Teilchenbeschleuniger der Welt wegen Reparaturen still. Vor allem die 10.000 supraleitenden elektrischen Verbindungen wurden überprüft, um einen ähnlichen Vorfall wie im September 2008 auszuschließen. Dabei stellten sich die Kupferstabilisatoren als problematisch heraus. Diese verfügen im supraleitenden Zustand über keinen nennenswerten elektrischen Widerstand, doch in einigen Fälle seien hohe Widerstände aufgefallen. Zwar wurde dies repariert, in einigen Fällen könnte der Widerstand aber zu hoch für den Betrieb bei Volllast sein.

Daher soll der LHC zum Neustart nur mit 3,5 TeV pro Beam betrieben werden. Erst nachdem hier erste Erkenntnisse gewonnen wurden, soll die Energie auf 5 TeV erhöht werden, bevor der LHC Ende 2010 erstmals auch mit Bleiionen betrieben wird. Danach soll der Beschleuniger planmäßig zur Wartung abgeschaltet werden, um ihn auf eine Kapazität von 7 TeV aufzurüsten.

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Physikass 08. Aug 2009

Wenn der nur auf halber Energie rumzuckelt...

redwolf 07. Aug 2009

Da hab ich was für dich: http://www.youtube.com/watch?v=IU_reTt7Hj4

redwolf 07. Aug 2009

Das sieht nicht nur so aus: http://www.shacknews.com/screenshots.x?gallery=10698&game_id...

Meyrin 07. Aug 2009

Ehm, es kommt des Öfteren vor das hier Leute mit Plakaten draußen vor den Toren stehen ;-)



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