Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Umsatz mit Computern in Deutschland 25 Prozent schwächer

Netbooks können Einbruch im dritten Quartal nicht mehr aufhalten. Obwohl kaum weniger Computer verkauft wurden, ging der Umsatz auf dem deutschen Markt um 25 Prozent zurück. Besonders lokale und mittelständische Branchenunternehmen leiden darunter.
/ Achim Sawall
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Umsatz der Computerhändler in Deutschland ist im zweiten Quartal um 25 Prozent zurückgegangen, so eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner. Gemessen an Stückzahlen sank der Absatz um 2,7 Prozent auf 2,3 Millionen. Der Umsatz der Händler ging gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 25 Prozent zurück, "was lokale und mittelständische Hersteller am härtesten traf" , sagte Meike Escherich, Principal Analyst bei Gartner.

Im zweiten Quartal 2009 stieg der Umsatz für mobile Rechner um 7 Prozent an, was 57 Prozent der gesamten Menge an ausgelieferten Computern ausmachte.

Im Geschäftskundensegment gab es aber einen Einbruch um 18,5 Prozent. Die Nachfrage der Geschäftskunden brach deutlich ein. Zugleich stieg die private Nachfrage um 17 Prozent, was den Abwärtstrend etwas abfedert.

Während HP um 10 Prozent zulegte, verteidigte Acer seinen Spitzenplatz und steigerte sich um 39 Prozent. Das taiwanische Computerunternehmen lieferte 128.000 Mini-Notebooks aus, so Escherich. Acer, Samsung und Asus deckten 80 Prozent der in Deutschland ausgelieferten Netbooks ab, was 289.000 Stück entspricht. Dell mit seinem hohen Geschäftskundenanteil verlor weiter Marktanteile. Auch Fujitsu Technology Services erging es nicht besser.

Escherich erwartet, dass sich der positive Einfluss der Netbooks auf den Gesamtmarkt vom nächsten Quartal an deutlich abschwächen wird.


Relevante Themen