Mitsubishi und Hitachi entwickeln Terabyte-Disc
Optischer Datenspeicher setzt Hologrammtechnologie ein
Mit einer Terabyte-Disc wollen die japanischen Unternehmen Mitsubishi und Hitachi im Jahr 2012 einen neuen Standard einführen. Zu dem Forschungskonsortium gehört auch die Universität Tokio.
Mitsubishi Chemical, Hitachi und Wissenschaftler wollen zusammen einen optischen Datenspeicher entwickeln, der die 25fache Kapazität einer Blu-ray-Disc bietet. Das berichtet die japanische Tageszeitung Yomiuri Shimbun aus Industriekreisen. Die Technologiekonzerne wollen die Disc bis zum Jahr 2012 zur Marktreife entwickelt haben.
Einsatzgebiete sind die Speicherung von Daten aus dem Cloud Computing und Speichererweiterungen für PCs, womit 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der Rechner reduziert werden könnten. Bei dem optischen Datenspeicher kommt Hologrammtechnologie zum Einsatz, bei der ein Laser 3D-Bilder aufzeichnet. Daten werden nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch im Innern des Datenträgers aufgebracht.
Die Universität Tokio ist an dem Projekt beteiligt. Ende Juli 2009 wurde zusammen mit den Industriepartnern das Forschungskonsortium begründet, so die Zeitung weiter. In den kommenden drei Jahren sind Ausgaben von 10 Milliarden Yen (73 Millionen Euro) geplant.
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Auch Flash-Speicher laufen mechanisch, wenn auch quantenmechnisch.
Bei mir wird stündlich die Änderung gesichert. Stell ich fest, ich hab mir gestern einen...
... Die Drehzahl ist abhängig vom Radius. Bei halbem Radius dreht sie sich schon doppelt...
Das bezweifle ich. Gerade optische Speichermedien sind für die Langzeitarchivierung...