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Test: Eee PC T91 - ein Tablet-Netbook für den Couchsurfer

Benchmarks: Intel ist nicht gleich Intel

Im Eee PC T91 steckt Intels Poulsbo-Chipsatz US15W statt eines 945 GSE. Der Poulsbo hat den Vorteil der geringen Leistungsaufnahme und des geringen Platzbedarfs. Der "Chipsatz" besteht nämlich nur aus einem Chip mit integrierter PowerVR-Grafikeinheit. Gegenüber dem 945 GSE hat Poulsbo allerdings auch erhebliche Nachteile. USB-Transfers waren auch beim T91 nicht schneller als 24 MByte/s und die SD-Kartenslots schafften nicht mehr als 18,4 MByte/s beim Auslesen einer Sandisk Extreme III (20-MB-Edition). Intels 945 GSE schafft bei diesen Aufgaben fast 30 respektive 22 MByte/s.

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Die SSD im Eee PC ist in einigen Benchmarks sehr schnell und erreicht gut 78 MByte/s. In der Praxis bremst die SSD aber das Arbeiten teilweise erheblich. Sie fühlt sich langsamer als eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte an, die allerdings gar nicht erst ins kleine Gehäuse passen würde. Umso schlimmer wirkt sich der Umstand aus, dass die SSD nicht ausgetauscht werden kann, ohne die Herstellergarantie zu riskieren.

Ebenfalls enttäuschend waren die Ergebnisse der synthetischen Benchmarks Cinebench und 3DMark 2001 SE. Im 3DMark konnten nur 875 Punkte erreicht werden. Ein 945 GSE mit einem fast 300 MHz schnelleren Atom N270 kommt den 3.000 Punkten schon recht nahe. Nicht ganz so schlimm waren die Einbrüche bei Quake 3 Arena mit OpenGL. Etwa 23 FPS erreichte der T91. Ein Eee PC S101 mit N270 und 945 GSE schafft mit 51 FPS mehr als das Doppelte.

Rein CPU-lastige Benchmarks zeigen die zu erwartende Leistung. Mit 692 Punkten (xCPU in Cinebench) liegt der Z520 etwa 15 Prozent unterhalb des N270 (830 Punkte), der sonst meist in Netbooks steckt. Eine Million Iterationen beim Programm SuperPI benötigen 114 Sekunden (N270: 95 Sekunden). Die Einbrüche im 3D-Bereich liegen überwiegend an dem schwachen PowerVR-Kern des US15W.

In der Praxis reicht die Leistung für gelegentliche Youtube-Videos gerade so aus. Auch beim normalen Surfen oder Spielen sehr alter Spiele zwischendurch lässt sich das T91 noch nutzen. An die Wiedergabe von HD-Videomaterial ist beim T91 aber nicht zu denken. Weder mit dem Videolan-Client noch mit dem Windows Media Player lässt sich 720p-Material anschauen. Wer also etwas aus seiner Videosammlung abspielen möchte, der muss die Videos für den Eee PC extra konvertieren.

Für die Benchmarks wurde der T91 mit normalen Einstellungen betrieben. Asus' Hybrid-Engine, die das kleine Gerät über- oder untertakten kann, wurde nicht benutzt.

 Test: Eee PC T91 - ein Tablet-Netbook für den CouchsurferTest: Eee PC T91 - ein Tablet-Netbook für den Couchsurfer 

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CaveMan 27. Aug 2009

Da geb ich dir recht... Ein Netbook ist kein Notebook, geschweigedenn Desktop-PC und...

Albi 17. Aug 2009

Meiner einer besitzt einen eee-Pc 1101HA. Dieser hat prinzipiell die selbe Hardware zu...

Lilalaunebär 13. Aug 2009

Das ist eine Fotomontage. Man sieht es an der Reflexion der Buchstaben, die nicht ganz...

tztz 13. Aug 2009

keks ? leider hat die mühle keine akkulaufzeit :) und der aufbau is ... sagen wir ma...

rumbo 13. Aug 2009

Du hast wohl noch nicht mitbekommen, dass die Netbook Generation ausschließlich für...


Einfach Eee / 12. Aug 2009

Eee PC T91 im Golem-Test + Video



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