Test: Eee PC T91 - ein Tablet-Netbook für den Couchsurfer

Ausstattung und Aufrüstbarkeit

Im Inneren des Netbooks finden sich einige Besonderheiten. So ist der Akku beim T91 fest verbaut und auch an die SSD kommt der Anwender nicht heran. Sie ist zudem mit 16 GByte knapp bemessen. Für vernünftiges Arbeiten mit Windows 7 wäre das nicht ausreichend. Die mitgelieferte Windows XP Home Edition hingegen kommt mit dem knappen Speicher aus: Mehr als die Hälfte lässt Asus bei der Grundinstallation frei.

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Der Speicher kann über einen der beiden SD-Kartenschächte erweitert werden. Asus legt dem Gerät eine 16 GByte große SDHC-Karte bei. Diese steckt der Anwender am besten in den Schacht auf der linken Seite, der hinter einer Gummiklappe gut geschützt ist. Ein zweiter SD-Kartenschacht befindet sich an der Vorderseite und könnte auch für Speichererweiterungen genutzt werden. Die SD-Karten werden so tief hineingesteckt, dass diese von außen nicht auffallen oder gar irgendwo hängenbleiben könnten. Allerdings braucht es manchmal den Fingernagel, um die Karte überhaupt einzustecken, so tief sitzt der Schacht.

Neben dem 1 GByte großen Arbeitsspeicher, der durch einen größeren Speicherriegel ausgetauscht werden kann, ist das die einzige Möglichkeit, den Eee PC T91 intern aufzurüsten. Den Versuch, das Gerät aufzumachen, sollte der Anwender nicht wagen. Die Garantie geht verloren. Es gilt außerdem erstaunlich viele Schrauben zu lösen. Die finden sich unter der Tastatur und auf der Unterseite des Gehäuses. Das Plastik ist zudem so weich, dass auch Fingernägel Schäden hinterlassen. Leichter Druck genügt, um die Halteklammern zu brechen, welche Unter- und Oberschale zusammenhalten. Die Spaltmaße sind außerdem so gering, dass es nur wenige Ansatzpunkte gibt, das Gerät überhaupt zu öffnen. Verglichen mit anderen Geräten von Asus oder MSI ist das Öffnen dieses Netbooks sehr schwer.

Für externe Aufrüstungen stehen nur insgesamt zwei USB-Ports links und rechts am Gehäuse zur Verfügung. Außerdem gibt es einen VGA-Ausgang, der bei 1.280 x 1.024 Pixeln noch gute Bilder liefert.

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Weitere eher ungewöhnliche Eigenschaften zeichnen das Netbook aus: Es arbeitet lüfterlos und ist also auch dank der SSD fast lautlos sowie sehr stoß- und staubunempfindlich. Asus verbaut zudem einen Atom Z520, der nur mit 1,33 GHz getaktet ist. Ihm zur Seite steht der Poulsbo-Chipsatz alias US15W mit seinem PowerVR-Grafikkern. Zusammen mit der CPU muss die Kühlung des Notebooks nur für 4,3 Watt ausgelegt werden. Der Poulsbo-Chipsatz hat allerdings einige Nachteile, wie die Benchmarks zeigen.

Als WLAN-Chip hat Asus einen prinzipiell zu N-Draft-Geräten kompatiblen Atheros AR9285 (PDF-Datenblatt) eingebaut. Dieser kann Daten mit maximal 150 MBit/s senden und empfangen und ist auch zu 802.11b/g kompatibel. Allerdings sieht der Chip nur WLAN-Access-Points auf dem 2,4-GHz-Band. Der Zugang zum weniger genutzten 5-GHz-Band bleibt ihm verwehrt. Dafür ist das Spar-WLAN etwas schneller als herkömmliche 802.11b/g-Chips: Datendurchsätze zwischen 3,3 (Empfangen) und 4,2 MByte/s (Senden) konnten auf kurzer Distanz zu einem N-Draft-fähigen Access Point gemessen werden. Bei größeren Datentransfers lohnt es immer noch, die Fast-Ethernet-Schnittstelle des Netbooks zu nutzen, vor allem wenn der Access Point etwas weiter entfernt ist.

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CaveMan 27. Aug 2009

Da geb ich dir recht... Ein Netbook ist kein Notebook, geschweigedenn Desktop-PC und...

Albi 17. Aug 2009

Meiner einer besitzt einen eee-Pc 1101HA. Dieser hat prinzipiell die selbe Hardware zu...

Lilalaunebär 13. Aug 2009

Das ist eine Fotomontage. Man sieht es an der Reflexion der Buchstaben, die nicht ganz...

tztz 13. Aug 2009

keks ? leider hat die mühle keine akkulaufzeit :) und der aufbau is ... sagen wir ma...



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