Nvidias GT300 soll noch 2009 kommen, danach vier Varianten

Angeblich vier Ableger von neuem Grafikprozessor vorgesehen

Aus den üblichen Quellen sprudeln wieder einmal die Gerüchte um Nvidias nächste GPU-Generation. Der Nachfolger der Grafikprozessoren, die auf Karten der Serie GTX-200 zum Einsatz kommen, soll derzeit in ersten Mustern produziert werden. Davon ausgehend sollen vier Varianten entwickelt werden.

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Während sich AMD mit dem Versprechen, als erster Hersteller DirectX-11-Karten liefern zu können, weit aus dem Fenster lehnt, schweigt Nvidia beharrlich zu seiner nächsten Chipgeneration. Die US-Site SemiAccurate will wieder einmal als erste erfahren haben, dass die GPU mit dem Codenamen "GT300" bereits in der vergangenen Woche ihr "tape out" erreicht hat. Damit ist ein Chip in der ersten produktionsfähigen Version fertiggestellt.

Das Die des GT300 soll nach den Informationen aus nicht genannten Quellen bei 40 Nanometern Strukturbreite rund 530 Quadratmillimeter groß sein. Das wäre nur wenig kleiner als die 576 Quadratmillimeter des ersten GT200, der mit 65-Nanometer-Strukturen gebaut wurde. Später wechselte Nvidia auf 55-Nanometer-Technik, was das Die auf rund 420 Quadratmillimeter schrumpfte. Die großen Chips brachten Nvidia vor allem von Analysten Kritik ein, weil sie die Produktionskosten in die Höhe treiben. Vom ersten GT200 passten nur rund 80 Exemplare auf einen 300-Millimeter-Wafer.

Mit dem neuen Design des GT300 fühlt sich Nvidia aber offenbar sehr wohl, denn auf Basis des ersten Chips sollen gleich vier Ableger erscheinen. Bisher stellte Nvidia maximal zwei der drei Varianten derselben GPU vor, wenn man von Klassifizierungen nach Taktfrequenzen absieht. Bei diesen Varianten wurde, beispielsweise bei der GTX-260 gegenüber der GTX-280, meist ein Teil der Stream-Prozessoren abgeschaltet. Zuerst erscheint traditionell das High-End-Modell.

SemiAccurate zufolge könnten die ersten GT300-Karten schon im Oktober 2009 erscheinen. Das gilt aber nur, wenn im Design keine schweren Bugs lauern und der Produktionsprozess mit 40-Nanometer-Technik bei TSMC endlich auf nennenswerte Stückzahlen kommt. Vielleicht hält sich Nvidia mit offiziellen Aussagen auch deshalb im Moment so zurück, weil man AMD auf der Zielgeraden noch abfangen will.

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