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Elpida bringt eigene GDDRs mit Technik von Qimonda

Intensive Gespräche um weitere Verkäufe laufen

Qimonda hat einen Käufer für seine GDDR-Technologie gefunden. Laut Insolvenzverwalter laufen intensive Gespräche über weitere Geschäftsbereiche und Standorte.

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Elpida Memory wird GDDR-Technology von Qimonda kaufen, gab das Büro des Insolvenzverwalters Michael Jaffé bekannt. Der japanische Chiphersteller übernimmt die Technologien Graphics Double Data Rate (GDDR) und holt diese in sein neu gegründetes Munich Design Center der Elpida Memory Europe GmbH. Dort seien bereits rund 50 ehemalige Qimonda-Mitarbeiter in der Entwicklung tätig, hieß es. Weitere neue Jobs könnten dort entstehen.

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Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Elpida schreibt weiter tiefrote Zahlen. Golem.de hatte aus Verhandlungskreisen erfahren, dass der DRAM-Hersteller Elpida nur wegen umfangreicher Staatshilfen überhaupt in die Lage gekommen sei, den Zukauf zu tätigen. Laut einem Bericht würde Elpida über 1 Milliarde Yen (7,3 Millionen Euro) investieren. Dazu kämen fortlaufende Lizenzzahlungen in derselben Höhe. Elpida plane mit den übernommenen Lizenzen und Betriebsmitteln einen schnellen Ausbau seines GDDR-Geschäfts. Ab 2010 sollen GDDR3- und GDDR5-Chips mit je 1 Gigabit der Marke Elpida ausgeliefert werden, gab das Unternehmen bekannt.

Auch der taiwanische Halbleiterhersteller Winbond Electronics hatte Interesse an Qimondas Grafikspeichersparte bekundet. Elpida prüfe nun, die GDDR-Fertigung an den früheren Qimonda-Partner Winbond auszulagern, so die Japaner weiter. Die Massenproduktion von GDDR5-Chips mit 2 Gigabit soll aber in der Elpida-Fabrik in Hiroshima anlaufen.

Der Verkauf an Elpida sei "im Interesse der Gläubiger", sagte Jaffé bei der Unterzeichnung des Vertrages. Die Qimonda-Chipfabrik in Dresden mit in Spitzenzeiten 3.900 Beschäftigten wird bis Jahresende stillgelegt. Im Zuge der Insolvenzverfahren stünden in den nächsten Wochen weitere Verkäufe von Betriebsteilen und Beteiligungen an. Für die Dresdner Qimonda-Beteiligungen an der NaMLab gGmbH sowie der Dresden Chip Academy konnten Käufer gefunden werden, die eine Fortführung der Aktivitäten gewährleisten würden, so der Insolvenzverwalter. Über "weitere Geschäftsbereiche und Standorte" liefen intensive Gespräche.



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