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Telekom macht durch Kauf von OTE mehr Umsatz und Gewinn

Gewinn im zweiten Quartal bei 521 Millionen Euro

Ohne die griechische OTE wären Umsatz und operativer Gewinn der Deutschen Telekom im zweiten Quartal gesunken. Die Analysten hatten beim Gewinn erheblich mehr erwartet. Die mobile Datennutzung bleibt jedoch ein Wachstumstreiber.

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Die Deutsche Telekom konnte durch die 2008 zugekaufte griechische OTE im zweiten Quartal den Umsatz und Gewinn verbessern. Der Umsatz des Telekommunikationsunternehmens stieg von 15,1 auf 16,2 Milliarden Euro, ein Zuwachs um 7,4 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 8,4 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg um 32,2 Prozent auf 521 Millionen Euro, nach 394 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hier wirkten sich höhere Zinseinnahmen und Zuwächse im operativen Geschäft positiv aus.

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Die griechische OTE steuerte im zweiten Quartal 1,5 Milliarden Euro zum Umsatz und 0,5 Milliarden Euro zum bereinigten EBITDA bei, ohne diesen Beitrag wären Umsatz und operativer Gewinn gesunken.

Die Analysten hatten mehr Umsatz (16,3 Milliarden Euro) und EBITDA (5,15 Milliarden Euro) erwartet und wollten besonders beim Gewinn mit 743 Millionen Euro erheblich mehr sehen.

Die Telekom sieht sich auf gutem Weg, ihre im Frühjahr gesenkten Ziele für das Jahr 2009 zu erreichen. "Die Zahlen des zweiten Quartals stimmen uns zuversichtlich für das Gesamtjahr. Wir bestätigen entsprechend unsere Prognose für 2009", sagte Konzernchef René Obermann.

Die Festnetzsparte T-Home steigerte sich mit ihrem IP-TV-Angebot Entertain auf 720.000 Verträge. Im Halbjahresvergleich ist dies ein Zuwachs von 188 Prozent. Die Anschlussverluste im deutschen Festnetz lagen im zweiten Quartal bei 473.000, und damit um 175.000 unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Laut Telekom ist das der niedrigste Stand seit Ende 2005.

Die mobile Datennutzung blieb ein Wachstumsmotor. Hier stiegen die Datenumsätze in den west- und zentraleuropäischen Mobilfunkgesellschaften im zweiten Quartal um 30 Prozent auf 455 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel die Steigerung in den USA aus, wo die Datenumsätze im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 526 Millionen Dollar zulegten. Die Telekom schloss im zweiten Quartal 119.000 neue Mobilfunkverträge in Deutschland.



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