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Scalr - automatische Verwaltung von EC2-Serverfarmen

Open-Source-Software verspricht Selbstheilung und automatische Skalierung. Scalr will die Nutzung von Amazons Cloud-Dienst EC2 vereinfachen. Das Open-Source-Projekt bietet eine komplett redundante, sich selbst heilende und skalierende Hostingumgebung an. Dabei steht Scalr auch als SaaS zur Verfügung.
/ Jens Ihlenfeld
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Über ein Webinterface erlaubt Scalr die Einrichtung von Serverfarmen auf Amazons Elastic Compute Cloud (EC2). Dazu stehen vorgefertigte Images für Load-Balancer mit pound(öffnet im neuen Fenster), nginx(öffnet im neuen Fenster) oder Amazons Load-Balancing-Dienst, Application-Server mit Apache, Rails und anderen Systemen sowie Datenbanken einschließlich einer MySQL-Master-Slave-Konfiguration zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es ein allgemeines Image, auf dem Nutzer selbst aufbauen können.

So lassen sich einzelne Images verändern und einem bestimmten Nodetyp zuweisen, für den Scalr dann die veränderten Images nutzt.

Der Status der Serverfarm wird von Scalr kontinuierlich überwacht und wenn notwendig, automatisch eingegriffen. Ist die Last auf einem Nodetyp zu hoch, wird automatisch ein weiterer Node hinzugeschaltet, stürzt ein Node ab, wird er von Scalr automatisch durch eine neue Maschine ersetzt.

Scalr untersteht der GPL v2 und kann unter code.google.com/p/scalr(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden. Unter scalr.net(öffnet im neuen Fenster) steht Scalr zudem als kostenpflichtiger Dienst zur Verfügung. Zum Start kostet der Dienst 50 US-Dollar im Monat, ab 15. August 2009 soll der Preis auf 99 US-Dollar pro Monat steigen. Hinzu kommen jeweils die bei Amazons Webservice anfallenden Gebühren.


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