RIM will Hybrid-Touchscreens entwickeln

Kapazitative und resistive Displays übereinander

RIM hat einen Patentantrag für ein berührempfindliches Display gestellt, das sowohl mit dem Finger als auch mit einem Stift bedient werden kann. Bislang mussten sich die Hersteller entscheiden, ob sie lieber resistive oder kapazitive Touchscreens verbauen wollten.

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Bei kapazitiven Touchscreens, wie denen des iPhones, können die Displays nur mit dem Finger, nicht aber mit einem gewöhnlichen Stift oder mit Handschuhen bedient werden. Zwar gibt es spezielle Handschuhe, die auch auf Touchscreens funktionieren sollen, aber die kapazitiven Touchscreens haben noch einen weiteren Nachteil: Sie sind deutlich teurer als die resistive Variante.

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Bei resistiven Touchscreens, wie sie zum Beispiel im Nintendo DS eingesetzt werden, können Stifte eingesetzt werden, was besonders im asiatischen Markt für die Schrifteingabe wichtig ist. Die Technik ist preiswerter und mittlerweile gibt es auch hier Modelle, die anstelle von Folien eine Glasschicht einsetzen. Dafür funktioniert Multitouch, also das Erkennen mehrerer gleichzeitiger Berührungen, nicht.

RIM will nun die Vorteile beider Techniken vereinen. Das Patent beschreibt einen Touchscreen, der die Vorteile vereint. Das RIM-Display soll sowohl mit dem Finger als auch mit Handschuhen und einem Stift bedient werden können und Multi-Touch-Eingaben verstehen. Die beiden Sensorflächen liegen dabei übereinander. Ein schmaler Spalt trennt beide. Die Sensoren reichen die für sie bestimmten Informationen durch. Die kapazitative Schicht liegt dabei an der Außenseite, damit die Finger des Nutzers sie erreichen.

Noch ist der Hybrid-Touchscreen nur ein Patentantrag - konkrete Produkte damit hat RIM bisher nicht vorgestellt.

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