Abo
  • Services:

RIM will Hybrid-Touchscreens entwickeln

Kapazitative und resistive Displays übereinander

RIM hat einen Patentantrag für ein berührempfindliches Display gestellt, das sowohl mit dem Finger als auch mit einem Stift bedient werden kann. Bislang mussten sich die Hersteller entscheiden, ob sie lieber resistive oder kapazitive Touchscreens verbauen wollten.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei kapazitiven Touchscreens, wie denen des iPhones, können die Displays nur mit dem Finger, nicht aber mit einem gewöhnlichen Stift oder mit Handschuhen bedient werden. Zwar gibt es spezielle Handschuhe, die auch auf Touchscreens funktionieren sollen, aber die kapazitiven Touchscreens haben noch einen weiteren Nachteil: Sie sind deutlich teurer als die resistive Variante.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Bei resistiven Touchscreens, wie sie zum Beispiel im Nintendo DS eingesetzt werden, können Stifte eingesetzt werden, was besonders im asiatischen Markt für die Schrifteingabe wichtig ist. Die Technik ist preiswerter und mittlerweile gibt es auch hier Modelle, die anstelle von Folien eine Glasschicht einsetzen. Dafür funktioniert Multitouch, also das Erkennen mehrerer gleichzeitiger Berührungen, nicht.

RIM will nun die Vorteile beider Techniken vereinen. Das Patent beschreibt einen Touchscreen, der die Vorteile vereint. Das RIM-Display soll sowohl mit dem Finger als auch mit Handschuhen und einem Stift bedient werden können und Multi-Touch-Eingaben verstehen. Die beiden Sensorflächen liegen dabei übereinander. Ein schmaler Spalt trennt beide. Die Sensoren reichen die für sie bestimmten Informationen durch. Die kapazitative Schicht liegt dabei an der Außenseite, damit die Finger des Nutzers sie erreichen.

Noch ist der Hybrid-Touchscreen nur ein Patentantrag - konkrete Produkte damit hat RIM bisher nicht vorgestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,99€
  2. (aktuell u. a. SanDisk Extreme Pro 1-TB-SSD 229,90€, Logitech Prodigy Tastatur 46,99€)
  3. 1.099,00€
  4. (-80%) 5,99€

Blair 07. Aug 2009

reine resistive touchscreens (etwa ds) sind mit der fingerkuppe, die man ja bei touchflo...

moepus 06. Aug 2009

vor allem weil man alle 10 gleichzeitig auf ein 3 zoll display quetschen kann..


Folgen Sie uns
       


Apple Pay ausprobiert

Dank Apple Pay können nun auch Nutzer in Deutschland kontaktlos mit ihrem iPhone bezahlen. Wir haben den Dienst bei unserem Lieblingscafé ausprobiert.

Apple Pay ausprobiert Video aufrufen
Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /