Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Nvidia mit Betatreiber für OpenGL 3.2, AMD will nachziehen

Experimenteller Treiber unterstützt noch nicht alle Funktionen. Als erster Hersteller von Grafikprozessoren hat Nvidia einen Treiber für seine Quadro-Karten ins Netz gestellt, der Teile von OpenGL 3.2 unterstützt. AMD will seine FirePro-Karten noch im August mit einem Treiber für OpenGL 3.1 versehen, wann Version 3.2 folgt, ist noch ungewiss.
/ Nico Ernst
11 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Zwar kann Nvidia nun "Erster!" melden, alle Funktionen von OpenGL 3.2 unterstützt der als experimentell bezeichnete Windows-Treiber mit der Version 190.56(öffnet im neuen Fenster) aber nicht. Vollwertig darf sich der Treiber allein schon deshalb nicht nennen, weil er Geometrie-Shader nicht als Teil des "Core" des Treibers unterstützt, sondern nur über eine ARB-Extension.

Wie bereits berichtet, akzeptiert das ARB-Gremium des OpenGL-Konsortiums Khronos diese Erweiterungen nun etwas großzügiger, aber nur, was für gut befunden wird, kann Teil des "Core" werden, den jedes Produkt nach OpenGL 3.2 unterstützen muss.

Vier weitere ARB-Extensions bietet der Treiber für OpenGL 2.1, für OpenGL 3.2 sind es zwei ARB-Extensions und zwei, die von Nvidia entwickelt wurden und somit bisher nur auf Nvidia-GPUs funktionieren. Eine fünfte Erweiterung für OpenGL 3.2 setzt die eigentlich schon für OpenGL 3.0 geplante Entflechtung der Shaderprogramme für Vertices, Fragmente und Geometrie um. Der Treiber existiert neben Windows auch für Linux, FreeBSD und Solaris.

Am Tag der Vorstellung von OpenGL 3.2 kündigte AMD an, dass zumindest ein Treiber für OpenGL 3.1 am 12. August auf den Treiberseiten des Chipherstellers(öffnet im neuen Fenster) erscheinen soll. OpenGL 3.0, das die größten Umbrüche mit sich brachte, beherrschen AMD-Treiber schon seit Januar 2009. Wann jedoch ein Treiber für OpenGL 3.2 erscheinen soll, ließ AMD noch offen.


Relevante Themen