IE6 No More will das Ende vom Internet Explorer 6

Unter anderem im Februar 2009 gab es Anläufe von Seitenbetreibern, Nutzer vom Internet Explorer 6 abzubringen . Sonderlich erfolgreich waren diese Versuche bisher nicht. Daher hat Weebly die Initiative " IE6 No More(öffnet im neuen Fenster) " ins Leben gerufen. Auf der zugehörigen Webseite(öffnet im neuen Fenster) befindet sich Beispielcode zum Einbinden auf eigenen Webseiten.
Weebly wird von Y Combinator(öffnet im neuen Fenster) finanziert und so finden sich in der Liste der Unterstützer der Initiative auch viele Unternehmen, die im Zusammenhang mit Y Combinator stehen.
Ist dieser Code in einer Webseite eingebunden, werden Nutzer des Internet Explorer 6 darauf hingewiesen, dass sie mit einem veralteten Browser surfen. Ihnen wird empfohlen, auf einen zeitgemäßen Browser zu wechseln. Zur Auswahl stehen Firefox 3.5, der Internet Explorer 8, Safari 4 sowie Chrome. Nicht aufgeführt ist der Webbrowser Opera, der noch in diesem Jahr in der Version 10 erscheinen soll.
Das Codebeispiel(öffnet im neuen Fenster) steht in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Japanisch zur Verfügung. Eine deutschsprachige Vorlage gibt es noch nicht.
Der Internet Explorer 6 macht Webentwicklern das Leben seit Jahren schwer, da der Aufwand für die Entwicklung moderner Webapplikationen für den Internet Explorer 6 vergleichsweise hoch ist. Mitunter geht ein großer Teil der Entwicklungszeit dafür drauf, um die Unzulänglichkeiten des Browsers herumzuentwickeln, was erhebliche Kosten verursacht.
Allerdings liegt es nicht immer in der Macht der Nutzer, auf einen modernen Browser umzusteigen: Oft sind es die Administratoren in Unternehmen, die einen Browserwechsel scheuen, da sie Kompatibilitätsprobleme mit Unternehmensapplikationen fürchten, die auf Microsofts veralteten Browser zugeschnitten sind.